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zufällig

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
10 in 10 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

zufällig

zufällig

Zufall m. ‘unerwartetes, unvorhergesehenes Geschehen’ (vorgebildet im 16. Jh., geläufig seit 17. Jh.), frühnhd. ‘starkes Andrängen, Zulauf, Parteinahme, Beistand, Beifall, Ereignis, Vorkommnis’ und ‘jmdm. zufallender Besitz, Vorteil’ (15. Jh.), mhd. zuoval ‘Anfall, Angriff, das Zuteilwerden’, mnd. tōval, nl. toeval, Verbalabstraktum zu zufallen (s. unten). Schon früh steht das Substantiv als Entsprechung von lat. accidēns n. ‘das Unwesentliche, Äußere, Zufall, unglückliches Ereignis’, spätlat. ‘Krankheitserscheinung’, mlat. auch ‘Eigenschaft, Merkmal’ (substantiviertes Part. Präs. von lat. accidere ‘auf etw. niederfallen, zu etw. hindringen, geschehen, ablaufen, widerfahren’); zuerst bei den mhd. Mystikern ‘was als Äußerliches zum Wesen hinzukommt, das Nicht-Ursprüngliche’ (Seuse, Tauler), dann in den Naturwissenschaften ‘die Stoffe unterscheidende Eigenschaft’ (16. Jh.), in der Medizin ‘von außen kommende krankhafte Störung, Krankheitserscheinung, Symptom’ (16. Jh.), auch ‘Anfall’ (17. Jh.). – zufallen Vb. ‘zuteil werden, (als Anteil, durch Erbschaft) zugesprochen werden’, frühnhd. auch ‘hinzukommen, auf etw. niederfallen, sich jmdm. anschließen, beistimmen’, mhd. zuovallen ‘hinzukommen, zuteil werden, sich ereignen’, mnd. tōvallen; zur Herkunft s. fallen. zufällig Adj. ‘vom Zufall bestimmt, unvorhergesehen’ (17. Jh.), frühnhd. ‘hinzukommend, zugehörig, nicht wesentlich’, mhd. zuovellic ‘nicht wesentlich, sekundär’.
1440 Zeichen · 45 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zufällig

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zufällig , -er, -ste, adj. et adv. von dem Substantivo Zufall. 1. Was durch einen Zufall ist, oder geschiehet, in einem …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zufällig

    Goethe-Wörterbuch

    zufällig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    zufälligAdj.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    zu-fällig Adj. : 'unvorher- gesehen, unbeabsichtigt', zufällich [vereinzelt, Lambert Penns 185]. Z. seimer (sind wir) se…

  4. Sprichwörter
    Zufällig

    Wander (Sprichwörter)

    Zufällig Er kam zufällig dazu, wie die Magd zum Kinde.

  5. Spezial
    zufällig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    zu|fäl|lig adv. por caje, por na coinzidënza.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zufaellig

9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von zufaellig

zufall + -ig

zufaellig leitet sich vom Lemma zufall ab mit Suffix -ig, mit Umlaut-Wechsel.

zufaellig‑ als Erstglied (9 von 9)

Zufällig-Absurde

GWB

zufaellig·absurde

Zufällig-Absurde Da macht man von den natürlichen Bedürfnissen kein Hehl, einige Frechheit läuft mit unter, und ein tragischer [ernster Var …

zufälligkeit

DWB

zufaellig·keit

zufälligkeit , f. , lat. accidentia, erscheint zuerst bei den mystikern: so sind dú ding in ime na sin selbes wesentheit, und nút na inbilde…

Zufälligkeitsbrief

Campe

zufaelligkeit·s·brief

✱ ✱ Der Zufälligkeitsbrief , — es, Mz. — e , ein Brief, eine Urkunde, durch welche ein Schiedsrichter erklärt, daß er dem einen von zwei Aus…

zufälliglich

DWB

zufall·iglich

zufälliglich , adv. , accidentaliter Diefenbach 7 c ; Diefenbach - Wülcker 915 : nit essentialiter das ist wesenlich, sonder accidentaliter …