Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zufälligkeit f.
zufälligkeit , f. , lat. accidentia, erscheint zuerst bei den mystikern: so sind dú ding in ime na sin selbes wesentheit, und nút na inbildender zuovallikait Seuse 187 Bihlm. ähnlich in belegen des 16. jh.: ein jeder leib ist lang und breit und hat sunst sein zufälligkeit J. Spreng gürtel des lebens (1564) 134 b ; dann dise ( die materie ) ... ist unsichtbar und ihr natur nach öd, wüst und ungestalt, die auch auf ihr weisz aller zufälligkeit entsetzt Schweickhardt gr. v. Helfenstein Basilius Magnus (1591) 11 . in neuerer zeit ist zufälligkeit 1 1) allgemein die thatsache des zufällig seins, we…