Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
zischeln
zischeln
zischen Vb. ‘einen scharfen Ton hervorbringen’, auch ‘flüstern’, lautnachahmende Bildung (1. Hälfte 16. Jh.) wie mnd. sissen, tzissen, mnl. sissen, tsissen, nl. sissen. Dazu die Iterativbildung zischeln Vb. ‘zischend flüstern, tuscheln’ (2. Hälfte 17. Jh.). – Zischlaut m. in der Phonetik Bezeichnung des S- und Sch-Lautes, ‘Sibilant’ (1. Hälfte 18. Jh.; vgl. grob-zischender Laut, Schottel, 1641), ‘(zischendes) Geräusch als Ausdruck des Mißfallens’ (Anfang 19. Jh.).