Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ziesel m., n.
ziesel , m., n. , zieselmaus, citellus citellus L., spermophilus citillus Brehm tierleb. 2, 432 P.-L., mus noricus Bas. Faber thes. (1587) 1002 a ; früher unrichtig den schlafmäusen, gliriden, gleichgesetzt und deswegen irrig bilch- und haselmaus zubenannt; ursprünglich in sibirischen und russischen steppengebieten zuhause, in letzter zeit aber nach Schlesien, Österreich, Sachsen und Thüringen vorgedrungen; er trägt seinen namen nach tschech. sysel ( gegenüber russ. susol [ veraltet ], suslik, poln. suseł ziesel, bulg. sъsel, sъsar ratte Miklosich etym. wb. d. slav. spr. 335 ). das tschech. wo…