Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zermalmen verb.
zermalmen , verb. , ein md., wie das simplex malmen ( th. 6, 1510) erst durch Luther der schriftsprache zugeführtes wort, vor welchem sich zermahlen ( s. d. ) auf die eingeschränkte bedeutung des kleinmahlens zurückzieht; z. bezeichnet, der bedeutungsspanne seiner älteren nominalen verwandten, got. malma sand, mhd. malm staub ( N. v. Jeroschin ), ahd., mhd., mnd. melm staub, nhd. mulm zerfallende erde, verfaulendes holz ( th. 6, 2657), entsprechend, ein gewaltsames zerkleinern oder zertrümmern in feine oder grobe stücke und brocken oder zu staub und brei; bis zur bedeutung von mulm schwanken f…