Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
malmen verb.
malmen , verb. klein zerreiben, zu staub zerreiben; ein mitteldeutsches, zunächst an goth. malma sand, mhd. melm leichter staub rührendes wort, für das sich mhd. nichts gleiches, in einer späteren Nürnberger quelle nur das ähnliche mülmen bietet: die weichen ( steine ) am stoszen und faren alle zuprechen und zumülmen sich. Tucher baumeisterb. 87, 30 ; Luther braucht das wort als zumalmen öfters in der bibel, zweimal ( Matth. 21, 44 . Luc. 20, 18 ) im neuen testament, im Basler nachdruck des letzteren erscheint es unter den ' auszlendigen ' und erklärungsbedürftigen ausdrücken: malmen, zermalen…