Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zarten verb.
zarten , zärten , verb. , I. -a-, grundbedeutung: ahd. zartôn, mhd. zarten, weich, weichlich sein oder werden ( Graff 5, 696 zartontiu languida ), zarten zart werden, tenerascere Maaler 512 c , mod. schweiz. Stalder 2, 465 ; daraus mit dativobj. nachgiebig, schwach sein gegen jem., schmeicheln, liebkosen, verhätscheln, ahd. zartôn blandiri, mhd. zarten: 1) mit dativ: dem lîbe z. Hugo von Trimberg renner 23 189 Ehr.; er ... zartet ir inniglichen heil. leb. wintertheil 43 b a; ein buwer, wann man im liebkoset oder wol spricht oder zartet, so meynet er es sie untrüw Terenz dtsch. (1499) 52 a ; ga…