Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wurst(e)l m.
wurst(e)l , m. , jüngere verkürzte diminutivform von Hanswurst, in obd. und md. volkssprache und mundart verbreitet, s. auch wurst B 1 a. für einen tölpischen menschen: für blödsichtige gemüther und dunkle köpfe, wie unsers Wurstels seiner ist polit. Hanswurst (1759) 4. von da aus für einen lächerlichen oder spaszhaften menschen überhaupt, s. Schmeller-Frommann bair. 2, 1004 ; Castelli Österreich 268 ; Schranka Wien 189 . für den narren der komödie: hab ihn gelehrt nach pflichtgrundsäzzen ein paar stunden hintereinander schwäzzen, indess er sich am a- reibt und Wurstel immer Wurstel bleibt Göt…