Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wünschelrute f.
wünschelrute , f. , neben seltenerem wünschelgerte seit dem 13. jh. bezeugt. 1 1) im mhd. ein stab, mit dessen hilfe auszerordentliches geleistet oder bewirkt werden kann. 1@a a) in eigentlicher bedeutung: got hât an sî ( Virginal ) den wunsch geleit und der wünschelruoten hort, daz sî der êren krône treit. diu künegîn was ze wunsche gestalt Virginal 971, 12 dt. heldenb. 5; Moyses wünschelruote und Aarônes dürrez rîs, daz wider der nâtûre flîz mit süezer frühte bluote Reinfrid von Braunschweig 13 106 Bartsch. im vergleich: ir lîp nach edeles herzen gir in hôher wunne bluote. reht als ein wünsc…