Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
wimmeln
wimmeln
wimmeln Vb. ‘sich lebhaft durcheinanderbewegen’, mhd. (vereinzelt) wimelen (vgl. auch nl. wemelen) steht mit iterativem l-Suffix zu ahd. wium(m)en (9. Jh.), wimmen (10. Jh.) ‘hervorsprudeln, -quellen (von Flüssigkeiten), voll sein, sich lebhaft bewegen’, mhd. (md.) wimmen ‘sich durcheinander hin und her bewegen’, das mit ahd. wimidōn (10. Jh.), wiumidōn, wimezzen, wamezzen (11. Jh.) ‘hervorsprudeln, voll sein, wimmeln’ eine Gruppe ursprünglich wohl onomatopoetischer Verben bildet, die auf bewegungsintensive Vorgänge übertragen werden, z. B. auf das Durcheinander von Würmern (ahd.), von Ameisen, Flöhen, Läusen (16. Jh.), von Menschenmengen (18. Jh.).