Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wildschur f.
wildschur , f. , seltener und namentlich österreichisch m. Castelli, plur. wildschuren; aus poln. wilczura ' wolfspelz '; volksetymologisch manchmal zu ndd. schuur ' fell, haut ' gezogen, sodasz nachbildungen wie wolfsschur, tigerschur möglich wurden, vgl. oben schur 4) th. 9, 2032; zuerst belegt und zwar als m. bei Hermes Sophiens reise 2, 158 ; gebucht bei Adelung und bei Braun als ' pelz mit den haaren auswärts ' ; vereinzelt neuerdings auch wildschnur Bäuerle kom. theater 3, 26 . 1 1) derberpelzmantel, vor allem reisepelz, im gegensatz zu feineren pelzmänteln; steirisch Unger-Khull : wenn …