Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
widerschein m.
widerschein , m. , mhd. widerschîn; mnl. wederschijn (weer-); nl. weerschijn; mnd. wedderschîn; danach dän. wederskin; schwed. ( heute veraltet ) vedersken. wie bei widerhall ( s. dort ) zeigt auch hier uneinheitliche schreibung in neuerem schrifttum ( bald mit wieder-, bald mit wider-) ein schwanken in der auffassung des ersten kompositionsgliedes ( im sinne von ' zurück, abermals ' oder ' gegen '). in älteren wbb. stehen glossen wie: radius reflexus widerschin, -scheyn ( md./obd., 15. jh. ) Diefenbach gl. 483 a , widerschin reflexio splendoris, voc. incip. teut. ante lat. ( Speyer um 1485) o…