Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinrebe f.
weinrebe , f. , ahd. wînreba, -repa, Graff 2, 353 f.; mhd. wînrebe, mhd. wb. 2, 1, 587 a , Lexer 3, 911 ; as. wînreba ahd. gl. 4, 209, 38 mit bewahrung des hd. e; mnd. wînrave(n) Schiller-Lübben 5, 732 b f. ; mndl. wijnreve Verwijs-Verdam 9, 2, 2501 . der gebrauch des masc. neben dem fem. scheint ursprünglich nur bairisch gewesen zu sein und hat sich von hier aus über das md. nach norden ausgebreitet; belege etwa bei Megenberg ( stets m. ), Heinrich v. Freiberg, Hans Sachs und bei Harsdörffer. nd. nur masc., seit der 2 . hälfte des 17. jahrh. ist das fem. fest, vgl. im übrigen rebe th. 8, 323.…