Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weiblein n.
weiblein , n. , selten, mit durchbrechen des nat. geschlechts, f.: sie sei ... zu der alten weibli A. gekommen Gotthelf 1, 101 . mhd. wîbelîn, wîbel mhd. wb. 3, 720 b ; Lexer 3, 814 , deminutiv zu weib mit obd/md. l- suffix, älter und verbreiteter als md./nd. weibchen ( s. d. ). die form bewahrt alte dreisilbigk. gelegentl. bis ins 17. jahrh.: weibelein Alberus fabeln 49, 74 neudr.; Spangenberg gansk. 6, 327 ; Prätorius anthr. plut. 1, 110 ; Lindenborn Diogenes 2, 200 . aus alem. mundart nimmt sie Göthe IV 3, 136 Weim. auf, wenn er Lavater schreibt: grüs dein wibele; entspr. das. 3, 4. 136. ge…