Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
walhalla
walhalla , f. nach der nordischen mythologie der aufenthalt der im kampfe gefallenen, von den walküren zu Odin gebrachten krieger, anord. Valhöll. die form Walhalla hat sich durch Schütze lehrbegriff der alten deutschen u. nordischen völker von dem zustand der seelen nach dem tode (1750) in Deutschland eingebürgert; Gerstenberg in den liedern eines skalden (1766) hat — dem nordischen näher — Valholl. der ausdruck ist durch die bardenlieder in den 70 er jahren in aufnahme gekommen: o singe, singe, so lange diesseit Walhallas er seine schritte verweilt, Josephs kriegsgesang nie. Kretschmann im G…