lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

wabbeln

nhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
7 in 7 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
19
Verweise raus
14

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

wabbeln

wabbeln

wabbeln Vb. ‘sich wackelnd hin und her bewegen’ (von gallertartigen oder fetten, weichen Stoffen und Massen), ‘wimmeln’ (von kleinen Tieren oder Menschen), ‘schlottern’, mhd. wabelen ‘in emsiger Bewegung sein’, engl. to wobble, wabble ‘wackeln, schwanken, taumeln, zittern’, anord. vafla ‘wackeln, umherschweifen’ zeigen iteratives l-Suffix gegenüber mhd. waben, wappen ‘in Bewegung sein’, frühnhd. waben (16. Jh.), nhd. wabben (17. Jh.), aengl. wafian ‘hin und her bewegen’, die wohl am ehesten mit Ablaut zu der unter weben (s. d.) behandelten Wortgruppe zu stellen sind. wabbeln ist vorwiegend in den Mundarten und der Umgangssprache gebräuchlich, literatursprachlich gelegentlich seit dem 16. Jh. Vergleichbar sind weiterhin (mit r-Suffix) wabern Vb. ‘sich unruhig, wallend bewegen’, dann (im Anschluß an Waberlohe, s. unten) ‘flackern, lodern’, mhd. waberen ‘sich hin und her bewegen’, mnl. nl. (mit Intensiv-Gemination) wapperen ‘taumeln, flattern’, anord. vafra ‘sich hin und her bewegen, umherirren’ (woraus engl. to waver ‘schwanken, flackern, zittern’). Dazu Waberlohe f. (in der nordischen Mythologie) ‘loderndes, eine Burg und die schlafende Brünhild schützend umgebendes Feuer’ (W. u. J. Grimm, R. Wagner), nach anord. vafrlogi m. ‘flackerndes Feuer’, s. 1Lohe. – wabbelig Adj. ‘sich zitternd bewegend, gallertartig, weich’ (Ende 17. Jh.).
1352 Zeichen · 38 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wabbelnv., ntr

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    † Х Wabbeln , v. ntr . mit haben , so viel als quabbeln (s. d.), wofür Stieler auch wabben hat. Pan sieht schwelgende He…

  2. modern
    Dialekt
    wabbeln

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    wabbeln 1. hin und her schwanken, sich auf und ab bewegen: Ik ... häögt mi, datt de Buk ded wabbeln Hey. Kam. 160; wenn …

Verweisungsnetz

24 Knoten, 23 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 17 Sackgasse 4

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wabbeln

2 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

wabbeln als Zweitglied (2 von 2)

herümmerswabbeln

MeckWBN

Wossidia herümmerswabbeln sich gleitend umherbewegen: Dei Krutschen ... in dei Kiep herümme swabbeln Welln. Volk 29.

schwabbeln

DWB

schwabb·eln

schwabbeln , verb. , von schwabben gebildet; die hochd. form dieses lautmalenden wortes ist schwappeln ( s. dieses ); es bezeichnet zunächst…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „wabbeln". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wabbeln/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „wabbeln". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wabbeln/pfeifer_etym. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wabbeln". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wabbeln/pfeifer_etym.
BibTeX
@misc{lautwandel_wabbeln_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„wabbeln"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/wabbeln/pfeifer_etym},
  urldate      = {2026-05-12},
}