Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vollauf m.
vollauf , m. , fülle, grosze menge, überflusz, bei Campe als empfehlenswerthe neubildung verzeichnet und aus Schiller ( s. unten ) und Moser belegt. — die substantivierung des adv. erfolgt leicht im anschlusz an die wendung vollauf haben; vgl. z. b.: wil alle tage vollauf und vollen kropf haben Mathesius Syrach (1586) 116 a ; wie es bey gemeinen hochzeiten zuogaht. do muosz nummen der vollauff sein, man vergiszt aller armuot Wickram 2, 58 B.; dem reichen kornbauren ist seine volle scheuer die gnade: dem schlemmer sein vollauff Dannhauer catechismusmilch 6, 80 ; alles, alles miteinander ist im …