Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verspachen
verspachen , daneben auch verspachten, verb., vor trockenheit springen, bersten, auch transitiv im sinne von bersten machen. das wort ist besonders im nd. gebiete lebendig, und zwar auch in dem sinne von mürbe, faulwerden ( z. b. von linnen ). verspaaken ( böttcher, forstwesen ), ' wenn durch luft und nässe die fettigkeit aus dem holz gezogen, und es ganz mürbe gemacht wird. auch wenn gefäsze so zusammengetrocknet sind, dasz sie nicht mehr wasser halten ' Jacobsson techn. wb. 4, 531 b ; und an dem rath zu schwatzen was, wie ein vorspachtes butterfas Ringwaldt lauter warh. 135 (1597) . spaken, …