Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Verschwendung
Verschwendung
verschwenden Vb. ‘unnötig verbrauchen, vergeuden’, ahd. firswenten (um 1000), mhd. verswenden ‘aufbrauchen, verzehren, vernichten, beseitigen’ ist Kausativum (eigentlich ‘verschwinden machen’) zu dem unter verschwinden behandelten Verb (s. schwinden). Daraus entwickelt sich im 15. Jh. ‘leichtsinnig und nutzlos vertun’, in gehobener Sprache auch ‘in überreicher Fülle austeilen, freigebig opfern, spenden’ (17. Jh.). – Verschwender m. (15. Jh.). Verschwendung f. ‘unnötiger Verbrauch, Vergeudung’ (15. Jh.); vgl. ahd. firswentī f. ‘Vernichtung’ (11. Jh.). verschwenderisch Adj. ‘leichtsinnig, unbedacht beim Ausgeben (besonders von Geld), in großen Mengen vorhanden, üppig, überreich’ (Mitte 17. Jh.), älter verschwendig und verschwendisch (beide Ende 16. Jh.).