Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschweben verb.
verschweben , verb. , bei Adelung noch nicht verzeichnet, bei Campe aus zeitgenössischen dichtern belegt; in der dichtersprache ist das fein empfundene und stimmungsvolle wort entstanden und besonders verbreitet, so wohl im eigentlichen wie im freien und übertragenen gebrauch ( vgl. verschwimmen); nebeldunst verschwebt, klang, ton verschwebt, verliert sich im schweben, schwindet leise abnehmend, so auch malerisch von farbe und zeichnung ( s. unten die stellen aus Lavater und Vischer ) und überhaupt in mannigfachen leicht zu verstehenden, aber nicht immer deutlich abzugrenzenden anwendungen: ic…