Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschaben verb.
verschaben , verb. durch schaben unbrauchbar, unansehnlich machen, schabend verderben. schon mhd., wo es stark flectiert, verschaben, verschuop, s. theil 8, 1949: ein kümmerlich armer teufel, den man an seinem verschabten, graulich-braunen rocke und an seinen übelconditionirten unterkleidern für einen magister, wie sie auf akademien zu vermodern pflegen, hätte halten sollen, stieg aus dem wagen. Göthe 18, 174 ; der rock mag noch so verschabt sein, die stiefeln geflickt, die hose zu lang .. nur ne reinliche weste. Gutzkow ritter v. geist 3, 97 ; tausendmal lieber will ich mich den ästhetischen …