Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verruchen verb.
verruchen , verb. absehen, sich um etwas nicht bekümmern, mhd. verruochen, trans.: der hât gar verruochet dirre werlte valschen hort. Mart. 252, 68 ; intransitiv: noch beʒʒer ist der mensche vil, der dicke zürnet und ouch wil vergeʒʒen balde und ouch dâbî hulde suochen, denn der sî, der selten zürnet, und verruocht daʒ er gnâde selten suocht. Boner edelst. 34, 33 ; mnd. vorroken, selten. über stamm des wortes und entwicklung s. theil 4, 1, 3762. die bedeutung des einfachen ruchen, ruhen ist ' wofür sorge tragen ', ' sich um etwas kümmern '. ver hat hier nun eine verneinende kraft, ' aufhören z…