Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verhängen n.
verhängen , n. substantiver infinitiv des vorigen, schickung, zulassung, anordnung: mhd. eʒ ( Lazania ) haʒʒet den menschen unmæʒleichen. daʒ ist leiht von götleichem verhengen, wan der mensch schölt aller sänftigst sein .., sô ist er der aller grimmst. Megenberg 146, 24 Pfeiffer; nhd. er wolt begreiffen, wie gott sünde nicht wolt und doch durchs verhengen wolt. Luther 3, 102 ; es stehen die tyrannen in fahr, dasz durch gottes verhengen die unterthanen sich aufmachen. 3, 321; ein unbendigs kind nit wol wirt zogen durch seines vaters blintzelen und verhengen, sondern durch die rütten. S. Frank …