Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vergang m.
vergang , m. das vergehen; mhd. nicht nachgewiesen, mnd. vorgank, nachtheil Schiller - Lübben 5, 352 . in einigen nhd. mundarten, z. b. brem. wb. 1, 482, ostfries. Doornkaat-Koolman 1, 447 , oberlausitz. Anton (1829) 10 . 1 1) das vergehen, zustand, worin etwas zu grunde geht: weil aller ding auff erden ein vergang und des lebendigen ende pflegt der todt zu sein. Kirchhof wendunm. 478 b ; so rührte denn euer sprechendes elend nicht einen ... zu einem beitrage, den sie sonst, ohne nachzurechnen, dem vergang einer müszigen stunde opferten. Thümmel 5, 142 ; wie oft war der schon in der patsche! n…