Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verdumpfen verb.
verdumpfen , verb. dumpf werden, mit dunst erfüllen, zusammensetzung des schwachen zeitworts dumpfen ( theil 2, 1526). 1 1) intransitiv, durch abschlusz von der luft dünste entwickeln, durch dunstentwicklung schaden nehmen: und hatte er schimlichen und verdumpften malvasier getrunken. Frey gartenges. 95 b . 2 2) transitiv, eigentlich durch dünste betäuben, dann übertragen, geistig unfähig, beschränkt machen: fürwar ein elend priesterthum, das schier gar verdumpfft ist und die motten gefressen haben. Luther 4, 254 b ; der nicht verdumpfet und vernarrt durch eitlen tand der städte ward. F. C. St…