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verdammen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

verdammen verb.

Bd. 25, Sp. 190
verdammen, verb. für strafwürdig erklären, zusammensetzung des einfachen, aber seltnen dammen, welches nur nhd. (s. theil 2, 707) nachgewiesen ist. fremdwort, dem lat. damnare entlehnt, nicht in allen germanischen sprachen vorhanden, doch schwed. fördömma, n. fordømme, seit alter zeit nachweisbar, ahd. firdamnôn Graff 5, 143, mhd. verdamnen, daneben verdampnen (gedenke der mensche, das diz wort geschriben ist: von dinem munde wirstu recht unde wirdest von dinem munde verdampnet. veterbuch 42, 13 Palm) und verdamen Dief. 140a. frühe aufnahme im deutschen durch verschiebung des anlauts erwiesen: er ist vertammet sô hin bî. pass. 4, 56 Köpke; nhd. verdamnen z. b. bei Luther, doch schon bei H. Sachs verdammen: schwammen 1, 483 (5, 72, 5 Keller). 11) durch gerichtlichen urtheilsspruch für strafwürdig erklären. 1@aa) von der weltlichen behörde: meinet aber dein Heintze, das unser fürsten nicht gehorchen den kaiserlichen edicten, darin unser kirchen und leren verdampt sind. Luther Hans Worst 44 neudruck; es wird ihn (den ubirher) doch sein ubirkeit vordamnen, dan ubirkeit ist schuldig der unterthanen bestes zu suchen. adel 78 neudruck; Pilatus, Herodes, Judas .. die Christum und seine apostel umb gottes worts willen verdampten und tödten. 6, 7b; welchen das recht verurteilt und verdampt einen schalck- und mordbrenner, den kan der keiser und bapst nicht from sprechen. Hans Worst 66; wer sein fuszstapfen folget nach, ist vor der welt verdammet, mit Christo leidet er schmach. Wackernagel kirchenl. 2, 162a; und auf das zeugnisz meiner hausbedienten verdammt man mich Schiller hist.-krit. ausg. 12, 439 (M. Stuart 1, 7), die verhängte strafe mit präposition der richtung beigefügt: meine junge sön, die reuen mich .. die Marianne hat geborn von edlem königlichem stammen, die ich auch thet zum todt verdammen. H. Sachs 3, 1, 178 (11, 155, 29 Keller); ward zu recht erkannt, .. dasz die 4 räuber .. auff die galleren im mittelländischen meere verdamt .. werden solten. Simpl. 2, 218, 24 Kurz; bildlich: der nachwelt ziemt das richteramt (über schriften) .. vergessen bleibt, wen die verdammt. Gotter 1, 455; das verbrechen persönlich gedacht: mord würde mich beflecken und entehren. entehren, sag ich — keinesweges mich verdammen, einem rechtsspruch unterwerfen. Schiller hist.-krit. ausg. 12, 439 (M. Stuart 1, 7). 1@bb) von geistlichem gerichte und geistlichen gewalten, einen verdammen: denn ich hatte meine disputation also verwaret, das ich sicher war, der bapst würde den Detzel verdamnen und mich segenen. Luther Hans Worst 53 neudruck; ists wunder, warumb sie uns so unverschampt dürffen beliegen und verdamnen als die von der kirchen gefallen. 17; Hannas und Caiphas .. lestern ,.. gleichwie uns der papst, cardinel und münche verurteilt, verdampt, ermordet .. haben. 16; das mus denn unser herrgott gleuben, der alber man, und seinen einigen son sampt allen seinen heiligen drüber lassen verdamnen und erwürgen. werke 6, 8b; wenn jr (Pharisäer) aber wüstet, was das sei .. hettet jr die unschuldigen nicht verdampt. Matth. 12, 7; die verächter italienischer musik .. sind vielleicht verdammt, die lange ewigkeit hindurch nichts anderes zu hören, als fugen von Seb. Bach. H. Heine 2, 84; bildlich: dieweil das gesetz alles tödtet und verdampt, was nicht gnade und geist ist. Luther 1, 433b; beim lebendigen gott, sprecht, sollen wir ihn verdammen? Klopstock Mess. 4, 223; göttlicher mann, den du richtest, verdamme nicht den gerechten. 7, 682; mit zu: last uns diesen mann (Christus) zu dem tod verdammen. Wackernagel kirchenlied 3, 253, 4; sie aber verdampten jn alle, das er des todes schuldig were. Marc. 14, 64; von dingen, verwerfen und den gebrauch für strafwürdig erklären: ob ich gleich bekenne, das ihm unrecht geschehen und sein buch und lere unrecht verdampt ist. Luther adel 63; sol er im (dem manne) nicht schaden, noch darumb verdampt sein, so wenig als das wort kan verdampt werden. 4, 155; noch wöllen sie (die papisten) also verblendt ohn all geschrift und fundament verdammen ein confession, die christlich ist und wolgethon. Fischart dicht. 1, 52, 1955 Kurz. 1@cc) gott und Christus als richter: er wundet und heilet, er verderbet und hilfft, er verdampt und macht selig. Luther 1, 381b; (sie können uns nicht tadeln), sie seien denn zuvor frömmer weder wir sind, sonst hat sie Christus schon verdampt. Hans Worst 47 neudruck; sage ich, das ich gerecht bin, so verdammet er (gott) mich doch. Hiob 9, 20; (gott) hat uns mit gewalt wider recht umb also kleine schuld verdampt. H. Sachs 1, 4 (1, 31, 27 Keller); da machets gott mit einem wort alles schlecht und recht, was Jacob gethan hat, und verdampt alles, was Laban gethan hat. Luther 4, 170b; es ligt got nicht an viel, sondern an wol betten, ja er verdampt die langen und viel gepeeten. adel 51 neudruck; gott sandte seinen sohn .. und verdampte die sünde im fleisch durch sünde. Römer 8, 3; aber wie anders gestaltet sie (die that) sich vor jenem richter, der den gedanken, eh er gebohren war, sah, und eh er vollbracht war, belohnte oder verdammte. Schiller hist.-krit. ausg. 1, 66; mit zu: hat sich gott auff seinen richterstuel gesetzt und in auch gleich zur hellen .. verurtheilet und verdamnet. Faustbuch 30 neudruck. der wunsch gott verdamme ihn (mich) wird zum fluch: nein, gott verdamme mich ... gleich musz die pastete auf den heerd. Schiller hist.-kr. ausg. 3, 359 (kab. 1, 1); und seinen kaiser Karl, den möge gott verdammen! Wieland Oberon 5, 58; general Vandamme, welchen gott verdamme. Rückert (1868) 1, 200. 22) bei verblassender ursprünglicher bedeutung tritt der begriff des gerichtlichen verurtheilens zurück. an stelle des gerichtes denkt man sich irgend eine höhere zwingende gewalt, die etwas auferlegt und dessen tragen erzwingt. daher 2@aa) einen zu etwas durch zwang nötigen, einen zu etwas zwingen: zween schwarze lebten einst verdammt zur sklaverei. Gellert 1, 236; der junge arbeiter, der hier zu einer unfreiwilligen musze verdammt war, sprang aus dem bette. Gutzkow ritter3 7, 54; mit infinitiv und zu: seid verdammt, gold und silber und juwelen zu tragen, ihr groszen und reichen! Schiller hist.-krit. ausg. 2, 56 (räuber 1, 3); soll ich das ross, das gegen Wien die Preuszen sonst ins treffen führte, verdammen, nun den pflug zu ziehn? Gökingk 1, 206; bildlich von dingen: er wird also mit der ersten, mit der besten figur den kenner widerlegen zu können glauben, die dieser ohne bedenken, aber zu groszem ärgernisse der gelehrten welt, wieder zu dem schutte verdammet, woraus sie gezogen ist. Lessing 6, 437; eine schwester besorget den garten, der schwerlich zur wildnisz deine wohnung romantisch und feucht zu umgeben bestimmt ist. Göthe 1, 343; zu glauben, die ganze nazion müszte entweder von einem allgemeinen wahnsinn befallen, oder, trotz ihrer übrigen vorzüge, zu einer ewigen kindheit der vernunft verdammt sein. Wieland 33, 25. 2@bb) weiter tritt die bedeutung der strafbestimmung zurück, daher einen menschen verdammen, für strafwürdig erklären: und ist herzog George so gar zornig, das er nicht benüget .. mich .. zu verklagen und zu verdammen. Luther 6, 19b; denn ich gieng zu den herren politicis, erwiese ihnen wie so hoch nöthig wäre, eine einigkeit der gemüther zu stifften, wie unmöglich aber solches wäre, dergleichen zu erhalten, so lang ein theil das andere verketzern und verdammen dürffte. Weise hauptverd. (1673) 30; aber ist es nicht ungerecht, einen menschen um seiner siechen auszenseite willen zu verdammen? Schiller hist.-krit. ausg. 2, 53 (räub. 1, 3); viele bedauern, sehr viele verspotten, die meisten verdammen euch. 3, 49 (Fiesko 2, 4); verdamme mich, mein gütiger fürst, nicht unbedingt und nicht ungehört. Tieck 19, 116; wie würd uns Syphax nicht verfluchen und verdammen. Lohenstein Sophon. 29, 295; wir verdammen sodann in ihr nicht das schwache weib überhaupt, sondern ein vorzüglich leichtsinniges, lüderliches weibsstück insbesondere. Lessing 7, 162; bildlich mit personification von dingen: es kann mich nichts verdammen als die verzweiflung. Weise hauptverd. 38; wenn pracht und hoffarth nicht verdammen, so geht man, denkt er, leicht ins reich der himmel ein. Wieland 18, 56; eine sache verdammen, für wertlos, unwürdig erklären: uber das (ist) auch erlogen, das die gantze kirche drumb verdampt sei von uns, wenn wir die lere der einen gestalt verdamnen. Luther 5, 294; denn ... sie wol wuszten, das wir solche artikel nicht leren, sondern vielmehr verdamnen. 5, 291; keiserlich und natürlich recht .. das man sol nicht verdamnen. 5, 277; das er in einer stad wonen solt, darin das evangelium, S. Paulus, und die gantze heilige schrifft verboten und verdampt wird. 6, 13a; damit sie ja frisch und frei Christum verleugneten und jre tauffe und alle sacrament verachteten und iren weltlichen stand verdampten. 6, 9b; unsere gemüther, wann sie der vergenglichen schönheit entronnen .. so fangen sie ihren eitelen wahn und vorige thorheit von hertzen an zu verdammen. Opitz 2, 253; herr Dusch hat es für eine bosheit erkläret, aus zwei oder drei fehlern das ganze zu verdammen. Lessing 6, 202; Dacier hat sie (die stelle) in seiner übersetzung stillschweigend ausgelassen und stillschweigend also verdammt. 4, 16; sie erklären .. jedes versprechen, das die furcht auspresst, für ungültig und verlangen hier selbst, was sie dort verdammen. Gotter 3, 64; der liebe leichtster scherz erweckt die furcht, ob Oberon ihn verdamme. Wieland Oberon 6, 19. 33) reflexiv, sich ein strafendes urtheil zuziehen, sich für strafwürdig erklären: noch mer übels verbringen ettlich, das doch nit gǒtlich noch adenlich ist an iren hindersessen mit ungewonlicher vogtei und hoffarbait .. darumb sy sich und ire kind schwerlich verdammen. Keisersberg granatapfel B 4b; wie kundten sie uns höher ehre thun .. denn das sie .. sich selbs verdamen und verfluchen. Luther Hans Worst 9 neudruck; so geschicht es, das .. die banner .. bannen andere leute euszerlich und verdammen sich innerlich. werke 1, 285; worinne du einen andern richtest, verdamstu dich selbs. Römer 2, 1. sich zu etwas verdammen, eigentlich sich selbst zu einer strafe verurtheilen, sich etwas drückendes auferlegen: ein theil, das pfleget sich zum ertze zu verdammen und höllen abzugehn. Opitz 1, 54. 44) partic. praet. verdammt ist als adjectiv reich entwickelt' eigentlich worüber ein verdammungsurtheil ausgesprochen ist: die frembden haben das heiligthum innen und der tempel gottes ist wie ein verdampter mensch. 1 Macc. 2, 8; hierzu substantiv: solcher verdammten ewiger jammer, worein sie sich selbst gestürtzt haben, benimmt darum der hoheit ... ihres geschlechtes nichts. Simpl. 2, 63, 8 Kurz; dann fluchwürdig, verdammenswert (vgl. verflucht, verbannt u. ähnl.), von lebenden wesen: ein verdammter, buckeliger schlingel, ich seh ihn noch, hatte es gleich weg. Chamisso (1836) 4, 248; ein verdammter bursche; verdammtes thier, verfluchte sau. Göthe 12, 126; und dem verdammten zeug, der thier- und menschenbrut, dem ist nun gar nichts anzuhaben. 12, 72; von wirklichen dingen: verdammtes maul! Lessing 3, 69; immer über den verdammten büchern. 1, 218; der verdammte hof hat dich beides versäumen machen. Göthe 8, 15; abzuhängen! ein verdammtes wort und doch scheint es als wenn ich dazu bestimmt wäre. 43, 59; Hallers verdammte und doch vortreffliche physiologie hätte mich beinahe niedergearbeitet. J. Paul 3, 54; wir alle hielten den ballon für eine der verdammtesten bomben, die man je zum teufel oder zum feinde gewünscht. 34, 117; alle die verdammten köpfe, die so frech herüber gucken, sollen gleich von meinen hieben fallen oder niederducken. Göthe 47, 268; von abstracten, mit wortspiel: meinet aber dein Heintze, das unser fürsten nicht gehorchen den keiserlichen edicten, darin unser kirchen und leren verdampt sind, da rhümen wir und dancken gott, der uns gnediglich erhalten hat, das wir nicht mit euch in solchem verdampten gehorsam erfunden werden. Luther wider Hans Worst 44; das wir solche unehre gottes leiden und loben in unsern prelaten und solcher seiner (des papstes) vordampten hoffarth uns teylhafftig machen. Luther adel 40 neudruck; es wäre ein verdammter streich, wenn ich kalmückisch redete und wüszte es nicht. Lessing 1, 216; ich vergesse über dem verdammten plaudern meinen gang auf den rathskeller. 1, 218; das verdammte glücke! ohne das kann man nicht einmal ein guter spitzbube sein. 1, 304; überhaupt hatte man in dem Hopedizelischen hause ein verdammtes hundeleben. J. Paul 1, 111. — compariert: die antecedentien sind ja nächst der cholera die verdammteste krankheit der zeit. Gutzkow ritter 3, 23. selten wird dasjenige, wozu man verurtheilt, gezwungen ist, an stelle der betroffnen person oder sache gestellt; so ist als davon gebildetes part. wol verdammte pflicht und schuldigkeit zu erklären, d. h. pflicht zu der man gezwungen ist, gegen die keine einrede erlaubt ist, vgl. Schmeller 1, 506 Fromm.; aber seit dem sie todt ist, kümmert sich keiner mehr um dies revier, nicht einmal ich, dessen verdammte pflicht und schuldigkeit es doch wäre. Spielhagen in reih und glied 1, 14. in prädicativer fügung, es ist verdammt, es ist einer strafe wert: es ist verdammt, man sollte nie passen müssen, sagte Vult. J. Paul 26, 75; verkürzt: verdammt, wer hiesz den vorsichtigen diplomaten so unvorsichtig sein? Spielhagen in reih und glied 1, 74. aus der bedeutung strafwürdig, verwerflich entwickelt sich wie bei verflucht u. ä. die bedeutung 'vom gesetzmäszigen, allgemein anerkannten abweichend, daher ungemein, auszergewöhnlich': mit jungfräulicher unbefangenheit macht ein männliches fiskalatsgesicht einen verdammten abstich. J. Paul 17, 161; in dieser bedeutung gern adverbial gebraucht als kräftige (volksthümliche) verstärkung des adjectivs: der zug einer solchen quaterne aus dem brete, wie die tochter eines obristforstmeisters ist, sei ja auszerordentlich leicht, aber es ist verdammt schwer, wenn der vater selbst hinter dem stuhle paszt. J. Paul 1, 5; die tugend also war bei der ministerin so verdammt schlimm daran, wie bei einem kinde die junge lieblingskatze. 2, 99; so weisz er .. keinen rath, als dasz er ... einen verdammt spöttischen brief abläszt. 8, 50; ich glaube ich habe verdammt wenig sinn für romantik. Spielhagen probl. nat. 1, 281; die kleine Emilie ist ein verdammt hübscher backfisch. 1, 200.
14407 Zeichen · 240 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    verdammen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    ver-dammen s. vertemmen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Verdammen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Verdammen , verb. regul. act. für straffällig, für einen Übertreter eines Strafgesetzes erklären. 1. Eigentlich. (1) Im …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    verdammen

    Goethe-Wörterbuch

    verdammen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    verdammen

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    verdammen Band 3, Spalte 3,1136

  5. Sprichwörter
    Verdammen

    Wander (Sprichwörter)

    Verdammen 1. Mancher verdampt vmb weybe vnd kinder willen leib vnd seele. – Agricola I, 62. Lat. : Chara facit soboles c…

  6. Spezial
    verdammen

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    verdammen auch verfluchen проклинать, клясть verdammt / verflucht - проклятый, окаянный, треклятый разг. , богом забытый…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit verdammen

3 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von verdammen

ver- + dammen

verdammen leitet sich vom Lemma dammen ab mit Präfix ver-.

Zerlegung von verdammen 2 Komponenten

ver+dammen

verdammen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

verdammen‑ als Erstglied (2 von 2)

verdammenswerth

DWB

verdammen·s·werth

verdammenswerth , adj. : lügen! verdammenswerthe lügen! ich beschwör es. Schiller hist.-krit. ausg. 5, 1, 187 ( Carlos 3, 5).

verdammen als Zweitglied (1 von 1)

ȫverdammen

MNWB

oever·dammen

° ȫverdammen , ōver- , swv. : c. A. r. mit einem Damm absperren, begunden dat grö̂ninger dêp ȫvertõdammen und tô tô slân (Beninga ed. Hahn 1…

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APA
Cotta, M. (2026). „verdammen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/verdammen/dwb?formid=V00726
MLA
Cotta, Marcel. „verdammen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/verdammen/dwb?formid=V00726. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „verdammen". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/verdammen/dwb?formid=V00726.
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