Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verblümen verb.
verblümen , verb. floribus ornare, tegere, mhd. verblüemen, nhd. dringt neben verblümen im 17. und beginnenden 18. jahrh. verblühmen ( so noch Lessing ) ein, ohne allgemeine geltung zu finden; part. praet. im 16. und 17. jahrh. mehrfach verblümbt geschrieben; die vorsilbe ver verstärkt die im einfachen zeitworte ( s. theil 2, 160) liegende bedeutung, doch hat das zusammengesetzte zeitwort besonders den abstracten sinn, während das einfache mehr die sinnliche bedeutung festhielt. 1 1) mit blumen schmücken: thal und felder, schön verblümet, grün sich wieder legen an. Spee 232 Balke; in poetische…