Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbeugung f.
verbeugung , f. das niederbeugen des oberkörpers, meist als höflichkeitsbezeugung. im ahd. mhd. und ältern nhd. nicht nachgewiesen, Adelung versuch 4, 1377 führt das wort unter den lexikographen zuerst auf: ihr gang z. e. ihre verbeugungen brauchen gar nicht bäurisch zu sein. Lessing 7, 60 ; ihre verbeugung musz wohl gelernt sein und ... ihrem tanzmeister keine schande machen. 7, 61; mit einer nothdürftigen verbeugung wandte sie sich weg und eilte hinunter nach der mooshütte. Göthe 17, 119 ; und alsbald machte ich meine verbeugung und ging weg. 34, 160; sie konnten nie so mächtig auf mich wirk…