Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbeizen verb.
verbeizen , verb. seltenes wort, aus dem mhd. verbeiʒen entwickelt, wie beizen aus beiʒen ( s. theil 1, 1410), Grimmelshausen bringt noch das part. verbAeist, s. unten. 1 1) waidmannsausdruck, ursprünglich beiszen machen, dann zur jagd loslassen, mit dem accus. des zur jagd verwandten thieres: den hund auf den hasen verbeizen, den falken auf den reiher, vergl. Schm. 1, 287 Fromm. dann jagen, mit dem accusativ des gejagten thieres, beide sind aus der nhd. literatur nicht belegt. für letztere bedeutung mhd.: sus wirt daʒ volc virbeiʒit glîch den virbeiʒten trappin. Athis u. Prophil. F 13 ; aus e…