Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unstatthaft adj. adv.
unstatthaft , adj. adv. , gth. v. statthaft. ahd. unstatahaft; mhd. unstatehaft. eigentlich nur noch in bed. 4 und 5 üblich. 1 1) unstatahaft instabilis, inconstans, incessanter Graff 6, 647 ; vgl. statthaft 1; zum andern hasset desgeleichen der weisz ein lügenhafften reichen, der wanckel ist in seynen worten, gantz unstathafft an allen orten H. Sachs 3, 373, 20 K. ( var. unstandhafft C); vgl. statthaft 2 e; nachklingend bei Herder : man ... greift das beständige oder unstatthafte ihres ( der ständischen typen ) charakters, ihre versatilität und innere ehrlichkeit gleichsam mit händen ( mit be…