Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungewaltig adj. adv.
ungewaltig , adj. adv. , gth. v. gewaltig. in der n. spr. trotz Campe, der u. als brauchbar anführt, veraltet. ahd. ungawaltig; mhd. ungewaltic; mnd. ungeweldich; mnl. ongewaldich, -heit (ongewoult). vgl. gewaltlos . mit näheren bestimmungen: würt er aber gefangen, so ist er seyn selbst u. Tauler serm. (1508) 53 a (291, 23 V. ); das der mensch nit weisz, was er tut oder leszt und er ist seinselbs u. theol. d. 42 M.; Müllenhoff-Scherer denkm. 34, 17 m. anm.; er war gebunden und gefangen im todtsünden und sie war sein u. V. Weigel γνῶθι σεαυτόν 101; wie gar verirret und aiges willen u. ain iegli…