Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbehilflich
unbehilflich , unbehülflich, unbehelflich , adj. adv., im allgemeinen gegentheil von behilflich , behülflich , behelflich . für erklärung des vocalwechsels in der stammsilbe kommt nicht nur ablaut, sondern auch einflusz des l ( Wilmanns gr. 1 3 , 313. 249 ) und anlehnung an das verb. helfen in frage. 'unbehelflich sagen blosz einige niederdeutsche für unbehülflich' Heynatz antib. 2, 512 ; v . Fleming jäger (1719) 113 . Wolke verlangte für die hauptbedeutung unbehelfig, Campe unbehelflich; beide vertreten auch ein selbstgemachtes subst. unbehelf. unbehülflich Adelung und Göthe. die neueste schr…