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unausweichlich

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

unausweichlich adj.

Bd. 24, Sp. 239
unausweichlich, adj.: seine (Philoktets) pfeile sind unausweichlich (ἄφυκτοι) Steinbryckel Phil. 12; das unausweichliche loos der menschheit Iselin verm. schr. 1, 13; fallstricke S. Gessner schr. 1, 128; verschiedenheit Lavater 1, 143; unten hat sich der unausweichliche hund hingelagert Göthe 49, 143, 12 Weim.; ein entschlusz .., der .. unausweichlich scheint 46, 32, 10 Weim.; leiden 44, 2, 356, 21; forderungen IV 23, 273, 5; lebensverhältnisse I 40, 271, 4; pflichten IV 38, 45; duldungen I 49, 63, 11; nothwendigkeit IV 26, 92; ein unausweichlich bedürfnisz I 24, 164, 19; sollen I 41, 1, 60, 25 Weim.; kampf Jahn 2, 587; 's ist ein gebirge unausweichlich Immermann reisej. 10, 188; wenn voll magischer kraft in dem land der schönheit unausweichlicher schmerz dem gefühl sich aufdringt Platen 1, 211; die unausweichliche brache Auerbach 10, 209; verknüpfung Lotze mikr. 1, 29; gott hat meinen gedanken ihre bahn gegeben, die ebenso unausweichlich ist, wie die bahn der sterne Keller 1, 339. adv.: weil unausweichlich hier sich's nur von festen handelt Göthe Faust 10909; das festland hat über den wasserrand seinen sieg unausweichlich gewonnen Ritter erdk. 11, 1027; bei dem jetzt unausweichlich lückenhaften wesen unserer theatervorstellungen Wagner 4, 341. comparativ: so ist wohl nichts natürlicher und unausweichlicher J. Paul 27, 395; keine annahme erscheint unausweichlicher J. Grimm kl. schr. 3, 196. substantiviert: das unausweichliche Gervinus gesch. d. d. dicht. 2, 277; das unausweichliche und notwendige der wahrheit Keller 3, 249; da das unausweichliche geschehen muszte C. F. Meyer Jenatsch 277. —
1641 Zeichen · 31 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unausweichlichadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    ♁ Unausweichlich , adj . u. adv . so beschaffen daß man nicht ausweichen kann. »Eine unausweichliche Gefahr.« Lavater. »…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unausweichlich

    Goethe-Wörterbuch

    unausweichlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Spezial
    unausweichlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    un|aus|weich|lich adj. inevitabl (-i, -a), nia da evité, che ne se lascia nia evité, nia da tigní fora.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unausweichlich

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unausweichlich

un- + ausweichen + -lich

unausweichlich leitet sich vom Lemma ausweichen ab mit Präfix un-, mit Suffix -lich, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

unausweichlich‑ als Erstglied (1 von 1)