Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umstechen vb.
umstechen , vb. 1 1) trennbar. 1@a a) mit der waffe um sich stechen: der riess wil in ( Siegfried, den der zwerg durch die nebelkappe unsichtbar gemacht hat ) erstechen, kan in aber nit sehen, sticht umb H. Sachs 13, 356 G. — 1@b b) jem., eine sache umstechen stechend zu boden werfen: auch ward die statpir ( geht auf den fichtenzapfen im Augsburger stadtwappen ) an ainem stechen umbgestochen auff dem fronhoff, die wolt der vicari nimmer auffrichten lan (1438) städtechron. 4, 323; umbgestochen, was auffrecht gestanden J. H. Meichszner handbüchlin (1541) 10 a ; do gieng es an ein striten unde an…