Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Trick m.
Trick m.
Trick m. ‘Kunstgriff, Kniff, List’, auch (nur 18./19. Jh.) ‘Stich (beim Whistspiel)’, Übernahme (2. Hälfte 18. Jh.) von engl. trick ‘List, Kniff, Streich, Possen, Stich (beim Kartenspiel)’, älter auch ‘Betrug’. Dieses beruht letztlich vielleicht auf afrz. triche ‘Betrug’, das über nordfrz. Mundarten (vgl. norm. trique) ins Engl. gelangt. Dem zugrundeliegenden Verb afrz. trichier ‘betrügen’ (frz. tricher) geht wohl vlat. *trīccāre voraus, das mit affektisch-expressiver Konsonantendoppelung aus spätlat. trīcāre, lat. trīcārī ‘Schwierigkeiten, Winkelzüge machen, Ausflüchte suchen’, einer Ableitung von lat. trīcae (Plur.) ‘Possen, Schwierigkeiten, Ränke’, hervorgegangen ist. – Trickfilm m. (20. Jh.). tricksen Vb. (Sportjargon) ‘trickreich spielen, den Gegner geschickt ausmanövrieren, ausspielen, umspielen’, auch austricksen (20. Jh.).