Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
traufel f.
traufel , f. , trulla, maurerkelle. mit ausnahme von trulla druffel voc. ex quo Nürnberg 1482 s. v. nur westdt., vom südlichen Rheinfranken bis nach Ostfriesland, vgl. mndl. trufel, truweel, das aus frz. truelle ( lat. trulla, trua) entlehnt ist, s. Verwijs-Verdam 8, 748 u. 755; Franck-v. Wijk etym. wb. 710 . an eine ableitung von träufen, träufeln ist trotz Scholl Ottweiler 98 nicht zu denken, schon wegen des fast regelmäszigen anlauts tr- und weil die vorauszusetzende grundform doch träufeln sein müszte statt des im Rheinlande herrschenden drippeln. schon spätahd.: trulla drufla ahd. gl. 3, …