Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trämpel m.
trämpel , trempel , m. , zu trämpeln, s. DWB trampeln . 1) wie trampel 1, s. Knothe schles. ma. in Nordböhmen 186 . — 2) ' schar; trupp; menge ' Hertel Thür. 246 , neben trampel Müller-Fraureuth 1, 237 . — 3) in der studentensprache ' fensterpromenade ': und wer sich läst die grillen treiben, dasz er die gassen nunter schwäntzt, ob etwan durch die fensterscheiben ein weiszes jungferhäubgen gläntzt, und meint, er habe durch den trempel der liebespflicht genug getan, der heiszt ... ein lauff- und pflastersteingalan Chr. Weise grünend. jugend 13 ndr.; ebenso liebestrempel ebda 64. vgl. DWB trampe…