Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
töchterchen n.
töchterchen , n. demin. zu tochter, md. tochterchîn ( vgl. töchterlein): ein arme frouwe ... hatte ein tochtirchîn, daʒ hatte dî krankheit, dî man nennet daʒ frisell. Ködiz Ludwig 96, 25 ; her sprach: lîbeʒ tochterchîn, waʒ treist du? myst. 1, 242, 23 ( s. tochter 4, a ); töchterchen, schaff' uns licht. Voss Luise (1825) 3, 56 ; dieser brave mann hatte ein gar artiges töchterchen, auf die ich ein auge warf. Göthe 34, 136 ; bildlich: übrigens lasz ich mir von allerlei erzählen, und alsdenn steig ich in meine alte burg der poesie und koche an meinem töchtergen ( Iphigenie ). br. 795 (4, 20) vom …