Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
teufelholen n.
teufelholen , n. 1 1) der fluch oder der fluchende schwur hol mich der teufel (II, 9, a ): weil ja nicht mehr ist ja, so soll das teuffelholen dem glauben, der sonst liegt, verhelfen auf die sohlen. Logau 3 , zweite zugabe 193; etwas mit teuffelholen und eiden bethewren. Philander (1650) 1, 268 ; bis er mir zuvor bei teuffelholen versprach, mich zu ehelichen. Simplic. 2, 185, 17; wir vermaszen uns bei teuffelholn nicht ehe wieder in die kirche zu gehen, bisz wir neue kleider hätten. Chr. Reuter lustsp. 7 neudr.; und haben wohl ihre seele bei tausend teufelholen zu verschwören sich vermanendlic…