Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
temperament n.
temperament , n. plur. temperamente früher auch schwachformig temperamenten; im 17. jahrh. aufgenommen aus franz. tempérament m., vom lat. temperamentum, dessen geschlecht im deutschen beibehalten wurde. 1 1) die gehörige mischung (vermischung in rechter masz, als wenn man ein eiszkaltes in gleicher masz siedents wasser geust, oder gar ein saurs ding in ein gar ssses. Roth dict. Q 1 b ), ein milderungs- oder mäszigungsmittel, mittelweg, vermittelung ( mlat. temperamentum, mittelkait vel menge der masz der miltigkait. Dief. 576 b ): der sommer ist lustig, aber ohne temperament der element verg…