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taumelig

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
5 in 5 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

taumelig

taumelig

taumeln Vb. ‘sich unsicher, schwankend vorwärts oder hin und her bewegen, schwanken, torkeln’. Das nur im Dt. und Nl. begegnende Verb ahd. tūmilōn ‘dröhnen, tosen’ (8. Jh.), tūmalōn ‘sich im Kreise herumdrehen, rollen’ (Hs. 15. Jh.), mhd. tūmeln ‘sich mit Heftigkeit bewegen, springen, tanzen’, frühnhd. ‘sich (im Schwindel, im Rausch) unsicher bewegen, hin und her wanken’, mnd. mnl. tūmelen, nl. tuimelen ist eine Iterativbildung zu dem untergegangenen Verb ahd. tūmōn ‘kreisen, drehen, (sich) winden’ (10. Jh.), mhd. tūmen. Es gehört als Bildung mit m-Formans zu der unter Duft, Dunst (s. d.) aufgeführten Wurzel ie. *dheu-, *dheu̯ə- ‘stieben, wirbeln’, besonders von Staub, Rauch, Dampf, auch ‘in heftiger, wallender Bewegung sein’; s. auch tummeln. – Taumel m. ‘Gefühl des Schwankens, Schwindel(gefühl), rauschhafter Gemütszustand, innere Erregung, Überschwang’ (17. Jh.), Rückbildung von taumeln. taum(e)lig Adj. ‘schwindlig, schwankend, benommen’ (17. Jh.), früher taumelicht.
983 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Taumelig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Taumelig , -er, -ste, adj. & adv. einen Taumel habend, mit schwerem Kopfe hin und her wankend. Taumelig werden, seyn.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    taumelig

    Goethe-Wörterbuch

    taumelig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    taumeligAdj.

    Pfälzisches Wb.

    taumelig , täumelig Adj. : ' schwankend, schwindelig ', daumelich [ FR-Bockh BZ-Dernb ], däimelich [ KU-Schmittw/O ], dä…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit taumelig

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von taumelig

taumel + -ig

taumelig leitet sich vom Lemma taumel ab mit Suffix -ig.

Keine Komposita gefunden — taumelig kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „taumelig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/taumelig/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „taumelig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/taumelig/pfeifer_etym. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „taumelig". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/taumelig/pfeifer_etym.
BibTeX
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