Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
taubenschluck m.
taubenschluck , m. schluck der trinkenden tauben (die tauben haben die eigenschaft, dasz sie ihre hälsz, dieweil sie trinken, nicht aufrichten, bisz dasz sie gnug geschluckt haben. Heuslin Gesners vogelb. 508 ), vgl. taubentrunk , -zug: nun es gilt ein taubenschluck. Fischart Garg. 89 a ; taubenschlück aber müszten verbotten sein. 218 b ; darauf ers ime noch einmal vol ein schenken laszt, und dasselbig in geschwinden taubenschlücken in seinen weiten weinkessel ( bauch ) .. gieszt. bienenk. (1580) 158 b ; also seind auch etliche poetische köpf gesinnet, dasz sie immerdar gerne beim zuber mit fr…