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taal

mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 3 Wörterbücher
Anchors
3 in 3 Wb.
Sprachstufen
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1

Hauptquelle · Campe (1807–1813)

Taal

Bd. 4, Sp. 770b

Taal , Mz. — en , im N. D. 1) Die Zahl, auch Tall . 2) Die Sprache. 3) Die Rede, Erzählung. Davon tellen , zählen, erzählen, plaudern.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    taalM., F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    taal , M., F. Vw.: s. tal

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Taal

    Campe (1807–1813)

    Taal , Mz. — en , im N. D. 1) Die Zahl, auch Tall . 2) Die Sprache. 3) Die Rede, Erzählung. Davon tellen , zählen, erzäh…

  3. modern
    Dialekt
    Taal

    Rheinisches Wb.

    Taal = Sprache s. Tahl.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit taal

20 Bildungen · 7 Erstglied · 12 Zweitglied · 1 Ableitungen

taal‑ als Erstglied (7 von 7)

Taalk1

MeckWB

Wossidia Taalk 1 Adelheid; die mnd. Diminutivform Aleke ( s. Aalk bei Alk ) erhielt früh Dentalanlaut infolge falscher Trennung von sünt(e) …

Taalk2

MeckWB

Wossidia Taalk 2 f. Dohle, corvus monedula: Taalk Siemss. Vög. 61; Taalke Niem. Idiot. 25; Taalk Sta Stargard@Friedland Friedl ; NBrand; Blu…

Taalke

Campe

† Die Taalke , Mz. — n , im N. D. 1) die Dohle. 2) Uneigentlich, eine Schwätzerinn.

taalken

MeckWB

taal·ken

Wossidia taalken sich verzogen und albern benehmen Ro Rostock@Bastorf Bast ; sich zärtlich benehmen, liebkosen: tahlkn un küssn Ratz. Mitt. …

taalkerig

MeckWB

Wossidia taalkerig sinnlich (1835) Wo. Sa.

taalkig

MeckWB

Wossidia taalkig albern Gü Güstrow@Bützow Bütz ; Schö Schönberg@Demern Dem ; alwsch un talkig Derb. 2, 160; verzogen Mi 91 b ; gedehnt, lang…

taalksch

MeckWB

Wossidia taalksch wie taalk Ha Hagenow@Niendorf Niend .

taal als Zweitglied (12 von 12)

Breitaal

MeckWB

brei·taal

Wossidia Breitaal m. eine dickhäutige, magere und deshalb zum Räuchern ungeeignete Aalart Pa Parchim@Goldberg Goldb ; Syn.: Breit-, Dick-, B…

Frachtaal

MeckWB

frach·taal

Wossidia Frachtaal m. der Aal, den beim Aalstäken (1, 9) der Bootsbesitzer abends von jedem der meist fünf Mitfahrer erhielt Wi Wismar@Poel …

Kreitaal

RhWB

krei·taal

Kreit-aal -ītl, –it- Ruhr, Dinsl m.: Schlammbeissker, lota vulg.

nacktaal

DWB

nack·taal

nacktaal , m. schuppenloser aal: der zitteraal gehört der familie der nacktaale ( gymnoti ) an und vertritt die sippe der drillfische. Brehm…

Pottaal

MeckWB

pott·aal

Wossidia Pottaal m. Gericht von gekochtem Aal: De Pottahl, Brahtahl, Nudln un watt sonn Fischers eeten Babst Pet. 10; ehn Teller mit Pottahl…

Pûtaal

Wander

put·aal

Pûtaal He hett 'n Pûtaal fangen. – Kern, 558. Von jemand, dessen Bemühungen ohne Gewinn geblieben sind, da der Pûtaal (= Aalquappe) ungenies…

Ritaal

MeckWB

rit·aal

Wossidia Ritaal m. Aal, der aufgerissen, halb gar geräuchert und dann geröstet wird E. Boll Hs.

Swartaal

MeckWB

swar·taal

Wossidia Swartaal Swatt- m. Moorform des Aals Arch. N. F. 9, 71.

Ableitungen von taal (1 von 1)

Taale

Campe

Taale , Mz. — n , die Dohle; ehemahls auch Tahel, Thul . S. Campe Taalke .