Eintrag · Westfälisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschstuke
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege
stuke, f. 1. Baumstumpf. 2. kleiner Haufe, vom Flachse, sabucia; bes. vom Torfe (6 Stücke).
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschStuke
Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg
* Die Stuke , plur. die -n, ein nur im Niedersächsischen bekanntes Wort, wo es theils das Stammende eines gefälleten Bau…
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modern
Dialekt¹Stūkef.m.
Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege
¹Stūke f.m. [ Det Wie südl. OWestf Bri, sonst verstr. (WMünsterl Stf Tek Olp)] 1. Pulswärmer [ Mes Bri Wal Olp]. — 2.1. …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit stuke
29 Bildungen · 28 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen
stuke‑ als Erstglied (28 von 28)
Stūkeǟrs
WWB
Stūke-ǟrs Klette (Frbg.) ( Wie Wb).
stūkeǟrsen
WWB
stūke-ǟrsen V. a) sich überschlagen. — b) Purzelbäume schlagen ( Bür Gr).
Stūkeansats
WWB
Stūke-an-sats m. Verlängerung (Sperrhorn) für besondere Arbeiten (Amboss) (Frbg.) ( Alt Ha).
Stūkebuk
WWB
Stūke-buk m. Purzelbaum (Frbg.) ( Bür Li).
stukedēren
WWB
stukedēren V. [WMünsterl Stf Rek Bek Dor MSauerl] 1. zurechtmachen [ Hag Isl]. — 2.1. sich etwas ausdenken, überlegen, nachgrübeln, sich bes…
Stukedr
WWB
Stukedor m. [verstr.] 1.1. Stuckateur ( WmWb ), Putzer, Verputzer, Gipser, ein im Innenausbau und an Fassaden tätiger Bauhandwerker. — 1.2. …
Stukedrmester
WWB
Stukedor-mester m. erfinderische Person (Frbg.) ( Stf Ve).
Stūkefat
WWB
Stūke-fat n. hölzerner Eimer (Frbg.) ( Bor Hd).
stukekrāge
MNWB
(stukekrāge) ? „ 18 stukekragen, stucke 1 1⁄2 ß Lüb. ” (Rost. Krämer Inventar v, 1566, Hans. Gbl. 1899, 210 u. 238; l. 18 stucke kragen ).
stukekrāge?
KöblerMnd
stukekrāge? , M., N. nhd. Kragenstück? Q.: Rost. Krämer Inventar (1566), Hans. Gbl. 1899 210 und 238 E.: s. stücke?, krāge (1) L.: MndHwb 3,…
stûkelbant
MNWB
° stûkelbant (stuckel-) , ° stickel- (Ostfries. Ub. 2, 632) zur ostfriesischen Frauentracht gehörig, Band aus Silber das Haar, Haube oder Ko…
stukelbend 1
KöblerAfries
stukelbend 1 , M. nhd. „Stickband“, gesticktes Band, silbernes Schmuckband im Haar ne. headband of silver Q.: E E.: s. germ. *stikjan, sw. V…
Stukelbusch
MeckWB
Stukelbusch n. FN. in Ma Bristow . Zu mnd. stuke in der Bedeutung Baumstumpf.
stūkelen
WWB
stūkelen V. (von Wagen auf holperigen Wegen) stoßen ( Rek Er).
Stūkemaschīne
WWB
Stūke-maschīne f. [verstr. nördl.] handbetriebene Maschine, mit der Achsen, Reifen, Nabenbänder und stumpfe Querschweißungen gestaucht, im S…
Stūkenakke
WWB
Stūke-nakke m. [ Rek Gel Dor Unn Sos MSauerl, sonst verstr.] 1. kurzer, dicker Nacken mit steifer Haltung; steifer Nacken (Frbg.). — 2.1. Pe…
stūkenakkig
WWB
stūke-nakkig Adj. halsstarrig, eigensinnig ( Isl Is).
Stukenbrock
Meyers
Stukenbrock , Dorf im preuß. Regbez. Minden, Kreis Paderborn, am Ölbach und in der Senne, hat eine kath. Kirche, eine Papierfabrik, Eisengie…
stûkendracht
MNWB
° stûkendracht wohl zu 1 stûke, Tragen eines Klotzes, verächtlich von dem in der Prozession getragenen Heiligenbild (Richter 1, 168).
Stukenförster
Campe
† Der Stukenförster , s. Stuke 1).
Stūkenfürster
WWB
Stūken-fürster m. [verstr.] unterer Forstbeamter, Unterförster (scherzh.).
stûken (nedder-)
MNWB
° ~stûken (nedder-), swv. , niederstauchen, -stoßen (Sündenfall V. 756).
Stūkentwiᵉle
WWB
Stūken-twiᵉle Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Alt Ns).
Stūkenūle
WWB
Stūken-ūle f. in→ ²Stūke n hausende Eulenart ( Isl Ös).
Stūkenupslag
WWB
Stūken-up-slag m. Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Enr Gb).
Stūkenūtslag
WWB
Stūken-ūt-slag m. [ Wol Olp] Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.).
Stūker(t)
WWB
Stūker(t) m. Stoß. Ne Stuukert gewwen ( WmWb ).
Stūkewålte
WWB
Stūke-wålte f. [ Isl Alt] Walze, die den noch auf dem Draht haftenden Hammerschlag entfernt, abstößt ( Ellbracht ).