lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

¹Stūke

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
10 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
7
Verweise raus
6

Eintrag · Westfälisches Wb.

¹Stūke f.m.

Bd. 5, Sp. 605
¹Stūke f.m. [Kr. DetmoldDet Kr. WiedenbrückWie südl. OWestf Bri, sonst verstr. (WMünsterl Kr. SteinfurtStf Kr. TecklenburgTek Olp)] 1. Pulswärmer [Kr. MeschedeMes Kr. BrilonBri Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Olp]. — 2.1. Bündel Hanf (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@MastholteMh). — 2.2.1. zusammengestellte Garbe; „eine kräftige Garbe aus zu kurz geratenem Hafer, einzeln aufgestellt“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@WendenWn); dickes Kornbund, welches einzeln, nicht mit andern zusammen aufgestellt wird (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@MastholteMh). — 2.2.2. Garbenhocke von Buchweizen, Roggen oder Gerste (WmWb). An de Stuuke setten Garben in Hocken aufstellen (WmWb). Bōkwaiten wät in Stuken upstellt (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — 2.2.3. (kleiner) Getreidehaufen; loses Häufchen von gemähtem Hafer mit Strohteilen um die oberen Spitzen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). — 3. kleiner Haufen Torfstücke zum Trocknen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt), viereckiger oder ringförmiger kleiner Torfstapel, je 10 bis 12 Stücke verschränkt aufeinandergelegt zum Vortrocknen (WmWb). ⟨›Stūken‹ m. [Kr. BrilonBri Wal], sonst ›Stūke‹ f.⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 8,540: Stauch, Stauchen; HnVwb 3,739: Stauche(n). Zus.:→ Bō¹k-weiten~.
945 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stuke

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege

    stuke, f. 1. Baumstumpf. 2. kleiner Haufe, vom Flachse, sabucia; bes. vom Torfe (6 Stücke).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stuke

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    * Die Stuke , plur. die -n, ein nur im Niedersächsischen bekanntes Wort, wo es theils das Stammende eines gefälleten Bau…

  3. modern
    Dialekt
    ¹Stūkef.m.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ¹Stūke f.m. [ Det Wie südl. OWestf Bri, sonst verstr. (WMünsterl Stf Tek Olp)] 1. Pulswärmer [ Mes Bri Wal Olp]. — 2.1. …

Verweisungsnetz

20 Knoten, 11 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 1 Kompositum 10 Sackgasse 9

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stuke

29 Bildungen · 28 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

stuke‑ als Erstglied (28 von 28)

Stūkeǟrs

WWB

Stūke-ǟrs Klette (Frbg.) ( Wie Wb).

stūkeǟrsen

WWB

stūke-ǟrsen V. a) sich überschlagen. — b) Purzelbäume schlagen ( Bür Gr).

Stūkeansats

WWB

Stūke-an-sats m. Verlängerung (Sperrhorn) für besondere Arbeiten (Amboss) (Frbg.) ( Alt Ha).

stukedēren

WWB

stuke·deren

stukedēren V. [WMünsterl Stf Rek Bek Dor MSauerl] 1. zurechtmachen [ Hag Isl]. — 2.1. sich etwas ausdenken, überlegen, nachgrübeln, sich bes…

Stukedr

WWB

stuke·dor

Stukedor m. [verstr.] 1.1. Stuckateur ( WmWb ), Putzer, Verputzer, Gipser, ein im Innenausbau und an Fassaden tätiger Bauhandwerker. — 1.2. …

stukekrāge

MNWB

stuke·krage

(stukekrāge) ? „ 18 stukekragen, stucke 1 1⁄2 ß Lüb. ” (Rost. Krämer Inventar v, 1566, Hans. Gbl. 1899, 210 u. 238; l. 18 stucke kragen ).

stukekrāge?

KöblerMnd

stukekrāge? , M., N. nhd. Kragenstück? Q.: Rost. Krämer Inventar (1566), Hans. Gbl. 1899 210 und 238 E.: s. stücke?, krāge (1) L.: MndHwb 3,…

stûkelbant

MNWB

° stûkelbant (stuckel-) , ° stickel- (Ostfries. Ub. 2, 632) zur ostfriesischen Frauentracht gehörig, Band aus Silber das Haar, Haube oder Ko…

stukelbend 1

KöblerAfries

stukelbend 1 , M. nhd. „Stickband“, gesticktes Band, silbernes Schmuckband im Haar ne. headband of silver Q.: E E.: s. germ. *stikjan, sw. V…

Stukelbusch

MeckWB

Stukelbusch n. FN. in Ma Bristow . Zu mnd. stuke in der Bedeutung Baumstumpf.

stūkelen

WWB

stuk·elen

stūkelen V. (von Wagen auf holperigen Wegen) stoßen ( Rek Er).

Stūkemaschīne

WWB

stuke·maschine

Stūke-maschīne f. [verstr. nördl.] handbetriebene Maschine, mit der Achsen, Reifen, Nabenbänder und stumpfe Querschweißungen gestaucht, im S…

Stūkenakke

WWB

Stūke-nakke m. [ Rek Gel Dor Unn Sos MSauerl, sonst verstr.] 1. kurzer, dicker Nacken mit steifer Haltung; steifer Nacken (Frbg.). — 2.1. Pe…

stūkenakkig

WWB

stūke-nakkig Adj. halsstarrig, eigensinnig ( Isl Is).

Stukenbrock

Meyers

stuken·brock

Stukenbrock , Dorf im preuß. Regbez. Minden, Kreis Paderborn, am Ölbach und in der Senne, hat eine kath. Kirche, eine Papierfabrik, Eisengie…

stûkendracht

MNWB

stuken·dracht

° stûkendracht wohl zu 1 stûke, Tragen eines Klotzes, verächtlich von dem in der Prozession getragenen Heiligenbild (Richter 1, 168).

Stūkenupslag

WWB

Stūken-up-slag m. Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Enr Gb).

Stūkenūtslag

WWB

Stūken-ūt-slag m. [ Wol Olp] Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.).

Stūkewålte

WWB

stuke·walte

Stūke-wålte f. [ Isl Alt] Walze, die den noch auf dem Draht haftenden Hammerschlag entfernt, abstößt ( Ellbracht ).

stuke als Zweitglied (1 von 1)

hantstûke

MNWB

hant·stuke

hantstûke , m. , Unterärmel, weiter herabhängender Unterärmel.