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Stuke

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
10 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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6

Eintrag · Campe (1807–1813)

Stuke Die

Bd. 4, Sp. 729b
† Die Stuke, Mz. — n, im N. D. 1) das stehen gebliebene oder auch ausgerodete und zertheilte Stammende eines gefällten Baumes mit den Wurzeln, der Stock. Ein Fuder Stuken. Eichenstuken, Kienstuken. Daher der Stukenförster, im N. D. eine spöttische Benennung des Forstknechtes. 2) Ein Haufen, ein Bündel gewisser Dinge. Eine Stuke Torf, ein kleiner Haufe Torf von 6 Stükken. Die zugespitzten Haufen, in welche man den gemäheten Buchweizen auf dem Felde aufsetzet, heißen im Kalenbergischen, Holsteinischen  auch Stuken. Es ist mit Stück, Stock, Stauche nahe verwandt. 3) Eine Verzuckung, ein Krampf.
604 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stuke

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege

    stuke, f. 1. Baumstumpf. 2. kleiner Haufe, vom Flachse, sabucia; bes. vom Torfe (6 Stücke).

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stuke

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    * Die Stuke , plur. die -n, ein nur im Niedersächsischen bekanntes Wort, wo es theils das Stammende eines gefälleten Bau…

  3. modern
    Dialekt
    ¹Stūkef.m.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ¹Stūke f.m. [ Det Wie südl. OWestf Bri, sonst verstr. (WMünsterl Stf Tek Olp)] 1. Pulswärmer [ Mes Bri Wal Olp]. — 2.1. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stuke

29 Bildungen · 28 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

stuke‑ als Erstglied (28 von 28)

Stūkeǟrs

WWB

Stūke-ǟrs Klette (Frbg.) ( Wie Wb).

stūkeǟrsen

WWB

stūke-ǟrsen V. a) sich überschlagen. — b) Purzelbäume schlagen ( Bür Gr).

Stūkeansats

WWB

Stūke-an-sats m. Verlängerung (Sperrhorn) für besondere Arbeiten (Amboss) (Frbg.) ( Alt Ha).

stukedēren

WWB

stuke·deren

stukedēren V. [WMünsterl Stf Rek Bek Dor MSauerl] 1. zurechtmachen [ Hag Isl]. — 2.1. sich etwas ausdenken, überlegen, nachgrübeln, sich bes…

Stukedr

WWB

stuke·dor

Stukedor m. [verstr.] 1.1. Stuckateur ( WmWb ), Putzer, Verputzer, Gipser, ein im Innenausbau und an Fassaden tätiger Bauhandwerker. — 1.2. …

stukekrāge

MNWB

stuke·krage

(stukekrāge) ? „ 18 stukekragen, stucke 1 1⁄2 ß Lüb. ” (Rost. Krämer Inventar v, 1566, Hans. Gbl. 1899, 210 u. 238; l. 18 stucke kragen ).

stukekrāge?

KöblerMnd

stukekrāge? , M., N. nhd. Kragenstück? Q.: Rost. Krämer Inventar (1566), Hans. Gbl. 1899 210 und 238 E.: s. stücke?, krāge (1) L.: MndHwb 3,…

stûkelbant

MNWB

° stûkelbant (stuckel-) , ° stickel- (Ostfries. Ub. 2, 632) zur ostfriesischen Frauentracht gehörig, Band aus Silber das Haar, Haube oder Ko…

stukelbend 1

KöblerAfries

stukelbend 1 , M. nhd. „Stickband“, gesticktes Band, silbernes Schmuckband im Haar ne. headband of silver Q.: E E.: s. germ. *stikjan, sw. V…

Stukelbusch

MeckWB

Stukelbusch n. FN. in Ma Bristow . Zu mnd. stuke in der Bedeutung Baumstumpf.

stūkelen

WWB

stuk·elen

stūkelen V. (von Wagen auf holperigen Wegen) stoßen ( Rek Er).

Stūkemaschīne

WWB

stuke·maschine

Stūke-maschīne f. [verstr. nördl.] handbetriebene Maschine, mit der Achsen, Reifen, Nabenbänder und stumpfe Querschweißungen gestaucht, im S…

Stūkenakke

WWB

Stūke-nakke m. [ Rek Gel Dor Unn Sos MSauerl, sonst verstr.] 1. kurzer, dicker Nacken mit steifer Haltung; steifer Nacken (Frbg.). — 2.1. Pe…

stūkenakkig

WWB

stūke-nakkig Adj. halsstarrig, eigensinnig ( Isl Is).

Stukenbrock

Meyers

stuken·brock

Stukenbrock , Dorf im preuß. Regbez. Minden, Kreis Paderborn, am Ölbach und in der Senne, hat eine kath. Kirche, eine Papierfabrik, Eisengie…

stûkendracht

MNWB

stuken·dracht

° stûkendracht wohl zu 1 stûke, Tragen eines Klotzes, verächtlich von dem in der Prozession getragenen Heiligenbild (Richter 1, 168).

Stūkenupslag

WWB

Stūken-up-slag m. Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.) ( Enr Gb).

Stūkenūtslag

WWB

Stūken-ūt-slag m. [ Wol Olp] Ausschlag aus dem Wurzelstock (bei Stauden und Sträuchern) (Frbg.).

Stūkewålte

WWB

stuke·walte

Stūke-wålte f. [ Isl Alt] Walze, die den noch auf dem Draht haftenden Hammerschlag entfernt, abstößt ( Ellbracht ).

stuke als Zweitglied (1 von 1)

hantstûke

MNWB

hant·stuke

hantstûke , m. , Unterärmel, weiter herabhängender Unterärmel.