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strausz

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

strausz m.

Bd. 19, Sp. 1001
strausz, m. , der vogel strausz, struthio. entlehnt aus spätlat. struthio aus griech. στρουθίων 'strausz' zu στρουθός (oder στροῦθος) 'vogel, bes. sperling', vgl.στρουθο-κάμηλος, στρουθὸς μεγάλη, στρουθὸς Λιβυκός u. ä. 'strausz'. während ags. strȳta (neben strūta) genau zum lat. stimmt, beruht ahd. strûz (pl. struzza) auf einer verkürzung, die bei fremdwörtern nicht selten ist, wenn auch genaue parallelen fehlen. jedenfalls ist eine lat. nebenform *strutus oder *strutis nicht zu stützen.auf der mlat. aussprache strucio beruht mnl. struus, nl. struis, mnd. strus, woraus spätan. strúz, schwed. struts, dän struds. die verdeutlichende bildung nhd. vogel strausz (s. u. 4), nl. struisvogel, schwed. fgeln struts, n. strudsfugl ist wahrscheinlich ohne historischen zusammenhang mit lat. avis struthio, auf das frz. autruche (engl. ostrich), span. avestruz, portug. abestruz zurückgehen; dagegen ital. struzzo; vgl. Meyer-Lübke 66a s. v. avisstruthius. — neben die ursprüngliche, ahd. und mhd. herrschende starke flexion (vgl. Graff 6, 670) treten spätahd. und mhd. schwache bildungen: struzen struciones ahd. gl. 1, 505, 55 (12. jh.); durch sihe min trúw nach strussen art mhd. minnereden II 99 Thiele. vereinzelt zeigt der nom. sg. auch das endungs-e der schwachen form: struze ahd. gl. 3, 459, 25 (14. jh.); der strûze Ottokar reimchr. 39 031. (doch ist der strausze im volkslied bei Arnim s. w. [1853] 21, 264 und Uhland volksl. [1881] 42 nur rhythmisch bedingt.) nhd. sind beide flexionsarten nahezu gleichmäszig vertreten, erst in neuester zeit setzt sich die starke form durch, jedoch ohne schwache bildungen völlig zu verdrängen, s. vor allem die komposita strauszenei, strauszenfeder, strauszenmagen usw. (vgl. auch Paul dt. gramm. 2, 46). die starke pluralbildung erfolgt in der regel ohne, selten mit umlaut. pl. sträusze wird verzeichnet von Voigtel wb. (1793) 3, 369a; Krünitz öcon. encycl. 175 (1840) 475. literarisch im 16. jh.: streuss Heusslin Gesners vogelb. (1557) 28b; streusz Heyden Plinius (1565) 399; sträusz Fischart w. 2, 393 H. 11) der strausz struthiocamelus; zugleich ausgedehnt als gattungsname auf ähnliche kurzflüglige grosze laufvögel aus der ordnung der strauszvögel. seit dem 9. jh. in glossen und später in wbb. durchgängig und reich belegt, vgl. ahd. gl. 1, 342, 27; 347, 55; 505, 55; 602, 8; 623, 23; 3, 29, 41; 85, 41; 4, 192, 29; 355, 5; 5, 29, 8 St.-S. u. ö.; Diefenbach gl. 557b; strutio eyn straus (1420) lat.-dt. voc. 35 Schröer; strawsz, ein vogel strutio vocabul. (1482) ff 5a; strusz strucius vel strucio voc. incip. teuton. (ca. 1495) x 2a; Brack voc. rer. (1512) k 1b; struthius, uel haec struthio ein strausz; struthiocamelus sol auch struthius sein, reycht über ein mann vff eim pferd vnd laufft schneller dann er reit Alberus nov. dict. (1540) z 3b; s. a. Frisius dict. (1556) 1248b; Stieler stammb. (1691) 2191; Steinbach wb. (1734) 2, 737: Gâwân des gedâhte, do si alle von im kômen ûz daz dicke den grôzen strûz væhet ein vil kranker ar Wolfram v. Eschenbach Parzival 406, 30; der ain kunig het ainen strus, der leite zwai aiger und bruot sú us Wernher Marienleben 3123 Päpke-Hübner; do sahen wir einen lebendigen strauszen (1436) bei Röhricht pilgerreisen (1880) 69; Babylon schal werden der lüde spot, den Beel vnd affgode wil he slan, ohr gebw schal vallen, ohr landt vorgann, vele draken schollen wonen dar, struszen vnd grimmiger louwen schar (in anlehnung an Jes. 13f.) (1527) Waldis verl. sohn 158 ndr.; der zaunkönig vnd die kleine meise würden sich lächerlich dem strausz vergleichen Comenius ianua aurea (1643) 58; es wird der schlösser wüster rest der straussen sitz, der drachen nest Hagedorn poet. w. (1757) 1, 8; vom gröszten bis zum kleinsten, vom strausz bis zum kolibri maler Müller w. (1811) 1, 43. 22) in den quellen häufen sich die angaben zu gestalt und lebensweise sowie die erwähnung verschiedener z. t. schon aus der antike stammender vorstellungen von den eigenschaften des exotischen vogels, die teils erläuternd, teils im vergleich oder sinnbildlich herangezogen werden: dü ogen als ainem strusse rott Göttweiger Trojanerkrieg 6767 Koppitz; er was geschaffen als ain strausz: sein nasen krump als ain schnabel, sein vinger als ain hawgabel sein augen tieff, sein oren langk Heinrich v. Neustadt Apollonius 9102 Singer; der langhalsige langgebeinte strausz maler Müller w. (1811) 1, 25; der strausz läszt sich satteln und reiten wie ein rosz G. Keller ges. w. (1889) 4, 253. im sprichwort: ein klein henn legt all tag, der strausz im jar nur einmal S. Franck sprichw. (1541) 1, 128b; Petri d. Teutschen weiszh. (1605) H 3b; Winckler 2000 gutte gedancken (1685) C 8a; ein strauss legt ein gross ei und schweigt dabei; hühner legen kleine eier und sind dennoch grosse schreier Wander sprichw.-lex. 4, 896. die gefräszigkeit des strauszes, die ihn gelegentlich auch eisenteile verschlucken läszt, gibt zu zahlreichen vergleichen und redensarten anlasz (vgl.: da er [der strausz] nach ihrer [der alten] meynung eisen verdauen kann, so hat ihnen solches zu einem bilde der geduld und ertragung des empfangenen unrechtes gedienet Jablonski lex. d. künste u. wiss. [1767] 2, 1489a; s. auch strauszenmagen sp. 1029): daz er niht îsen als ein strûz und starke vlinse verslant, daz machte daz err niht envant Wolfram v. Eschenbach Parzival 42, 10; ste uf zue den alden menschen uz, der di sele vrizzet also ein struz tut den stal und ouch daz iser Brun v. Schonebeck 9240 lit. ver.; strausz strucius vel strusio est quedam auis comedens ferrum, voc. incip. teuton. (ca. 1485) ee 5b; er hat eins strauszen magen, er verdewet eisen, heuser, stein vnd holtz S. Franck sprichw. (1541) 2, 66b; er hat ein heissen mag, wie ein han oder strausz, er verdewet eiszen ebda 1, 42b; schöne weise klugreden (1548) 147a; man findet ... leute, die denen straussen gleichen, welche anderer waffen zu ihrer nahrung ... verkehren, indehm sie gleichsam eiserne worte verdeuen Butschky Pathmos (1677) 367; ha, schurke, ... ich will dich zwingen eisen zu fressen wie ein strausz, und meinen degen hinunter zu würgen, wie eine grosze nadel Shakespeare 8 (1801) 159. der strausz gilt als sinnbild der nachlässigkeit und vergeszlichkeit, da ihm die tropische hitze Zentralafrikas erlaubt, auf ein regelmäsziges brutgeschäft zu verzichten: wir lesen, daz der struz als ein ander tier ezze, unde daz kein tier si, daz sich so drate vergezze; er rechet siniu eier in dem ouste under den sant, unde vergizzet ir da der Misnaere in: minnesinger 3, 101a v. d. Hagen; um sin eyger ist nicht ande dem struze, wan in dem sande vergyzt er syner eyger gar, daz er nicht me gedenket dar buch Hiob 14502 Karsten; denn freilich hat die abgötterey ... aszgeyer schnebel vnd kukucks gesang, die nur nach blut dürst ... vnd sich jrer kirche annemen, wie der strausz seiner eyer und der rab seiner junge Mathesius Sarepta (1571) 102b; falsche lehrer nehmen sich jhrer kirchen an wie der strausz seiner eyer, der rab seiner jungen, vnd der kuckuck seiner mutter Petri d. Teutschen weiszh. (1605) C 4b; legt eyer wie der strausz und läszt die am meersand brüten maler Müller w. (1811) 1, 47. auf den scharfen gesichtssinn und den eindruck des groszen, starren, am oberen lide bewimperten auges beziehen sich verschiedene wendungen; im vergleich: bulier din hertz alsz adamast, durch sihe min trúw nach strussen art mhd. minnereden II 99 Thiele; auch wel ich sehen als ein strusz, dasz Jhesus icht komme her usz Alsfelder passionsspiel 6927 Grein. auf die ausdruckslose starrheit des auges zurückgehend: man spricht auch, daz der strauz mit ainem augen den himel anseh und mit dem andern die erden Konrad v. Megenberg buch d. natur 223. in verbindung mit der befremdlichen erscheinung, dasz der strausz im tropischen gebiet seine eier zuweilen verläszt, entwickelte sich die vorstellung, er verrichte das brutgeschäft lediglich mit seinem scharfen, starren blick (vgl.: wenn die alten geglaubet, dasz der straus, durch das blosze anschauen, seyne eyer ausbrüte, so haben sie dieses zu einem bilde der göttlichen vorsorge oder auch der väterlichen aufsicht gemacht Jablonski lex. d. künste u. wiss. [1767] 2, 1489a): rehte als der strûze machet lebenthaft mit sîner gesihte kraft sîner tôten eier fruht Ottokar reimchron. 39031; der strausz am schein der sun nit lat, sein prut er fru anplikt pis spat, do von yn leblich crafft zu stat Hans Folz meisterlieder 11 Mayer; strauszen augen sollen durch fleisziges ansehen die jungen ausbrüten Treuer dt. Dädalus (1675) 1, 136; es erzählte aber ein neuer reisender ... dasz die straussen ihre jungen ausbrüten, und ihre eyer emsig anschauen Marperger kauffm.-magazin (1708) 428. als vogel, der nicht fliegen kann, gibt der strausz anlasz zu verschiedenen wendungen und bildern (vgl.: da er flügel hat, mit denen er sich doch von der erde nicht erheben kann, so ist er ein sinnbild der heucheley, oder auch eines, der vortreffliche gaben der natur, aber eine boshafte seele hat, die ihm nicht gestattet, jene zum guten anzuwenden Jablonski lex. d. künste u. wiss. [1767] 2, 1489a): der strûz hât vedern und fliuget niht, dem glîchsener man des selben giht: den zierent der tugent vedern ûzen und kan sô manige untugent mûzen, daz er sich niht erhaben mac von der erden naht und tac Hugo v. Trimberg d. renner 4887 Ehrism.; a die unglaubigen scheinen offt vil hüpscher in jren wercken dann die glaubigenn, wie auch im Hiob geschriben stehet: die fyttig des strausses sind schöner denn die flügel des raygers oder sperbers; aber der sperber fleuget und der straus kan nicht flyegen Luther 10, 1, 2, 339 W.; also sollen diese mit seulwerk aussgezieret seyn, und das vorderste sinnbilde ein strausz, der sich mit groszer mühe erhebt, aber bald wider zur erden sinken musz, mit dem wort: hoheit hat mühsamkeit Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. 3 (1643) 198; fliegen möchte der strausz, allein er rudert vergeblich Göthe I 5, 1, 237 W. dem vergleich dienen als weitere eigenschaften kühnheit und stärke: er was kuen als ain straus Heinrich v. Neustadt Apollonius 19 656 Singer; die tochter meines volcks musz umbarmhertzig seyn, wie ein straus in der wsten (nach Jerem. kl. 4, 3) Schupp schr. (1663) 478; (Berengar) war ... gleich dem vogel strausz, dessen natur man an seinen federn nicht erkennt; kommt aber seine stunde, dann schlägt er die fittiche mit macht und verlachet rosz und mann; niemand kann die wut des unbändigen und gefräszigen thieres zähmen Giesebrecht gesch. d. dt. kaiserzeit (41873) 1, 378. zu einer festen vorstellung ist in verschiedenen wendungen das bild von der einfältigkeit des strauszes geworden, der glauben soll, nicht gesehen zu werden, wenn er selbst nichts sieht (vgl.: sinnbild ... für die thorheit der welt, die glaubt, dasz gott sie nicht finde Müller-Mothes ill. archäol. wb. [1877] 2, 888b; sprichwörtlich: es machen wie der strausz, den kopf in den sand stecken, um nichts zu sehen, s. Heyne wb. 3, 857): es gehet yhm wie dem straus, das ist so ein nerrichter vogel, wenn er mit dem halse unter eynen zweyg kompt, so meynet er, er sey gar bedeckt Luther 18, 176 W.; mancher thut wie ein strausz, der meynt, wann er unterm zweig stehet, so sey er gar bedeckt Lehmann floril. polit. (1662) 1, 203; sie dacht wie der strausz: wenn wir nur die feinde nicht sähen, so sähen sie uns auch nicht H. Laube ges. schr. (1875) 8, 28; ma kann manchmal wirklich nischt besseres tun, als wie a strausz a kopp in a sand steck'n G. Hauptmann Rose Bernd (1904) 111. 33) in verschiedener symbolhafter verwendung. 3@aa) in der heraldik: wie sîn vane was gestalt, daz wil ich iuch wizzen lân, ... ahî, daz was ein strûz wilde, gar swarz in einem wîzen schilde Rabenschlacht 493, 5 Martin; ein strûz er ûf dem helme truoc: gezimieret was der man Wolfram v. Eschenbach Parzival 39, 16. 3@bb) als wirtshausname: in mein herberg zum straussen genant (1585) bei Fischer schwäb. 5, 1835; zu dem strusse wirtshausschild im alten Straszburg; unsre alte herberg zum strussen Martin-Lienhart els. 2, 636a; allda wir vnter allen heruor hangenden zeichen den straussen für das best augurium vnd wirtszeichen erwöhleten Guarinonius grewel d. verw. (1610) 841; die Steiermarcker und Kärntner (kehren ein) bei dem guldinen lämpl und straussen Abermann hist. beschr. (1619) 3, 101. 3@cc) als geschützname: 3 ander bychsen ..., der strauss, trach und hirsch (1519) bei Fischer schwäb. 5, 1835; ein haubtstuck, genannt der strausz, schieszt 170 ℔ eisen (1519) ebda; die haben die zielgroszen mit jhren groszen stücken, der strausz, die mätz und das rätterlin genannt, hefftig beschossen Grasser schweitz. heldenb. (1624) 134. 44) die kombination vogel strausz scheint kaum vor dem 16. jh. aufzutreten (vgl. ob. sp. 1001 und vogel greif teil 4, 1, 6, 10): gleych wie der grosz vogel straus Luther 10, 3, 184 W.; und wenn ich auch wie der vogel strausz den kopf wegstecke, man erblickt mich dennoch Immermann w. 1, 179 Hempel; der voge; strausz hat grosze bein A. v. Arnim s. w. (1853) 17, 364 l die vögel hielten hochzeitsschmaus, die hochzeit hielt der vogel strausz Mittler deutsche volkslieder (1865) 444; es speien wuth und flammen die vöglein klein und kraus, und wachsen all zusammen zu einem vogel strausz Rückert ges. poet. w. (1867) 1, 66. doch in nicht fester verbindung als lexikalische erklärung und bestimmung schon früher (vgl. strucio auis strauz ahd. gl. 4, 192, 33 St.-S.; strawsz ein vogel strutio voc. theut. [1482] ff 5a).
13555 Zeichen · 272 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    strauszm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    strausz , m. , heftiger auftritt; gefecht, wortwechsel. seit mhd. zeit steht strûz neoen dem mhd. collectivum gestriuze,…

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Komposita & Ableitungen mit strausz

49 Bildungen · 49 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

strausz‑ als Erstglied (30 von 49)

strauszananas

DWB

strauszananas , f. , die gemeine ananas; zu 3 strausz 2; so genannt wegen ihres blätterstrauszes; bromelia ananas L., s. Campe 4, 699 a ; Ho…

strauszartig

DWB

strauszartig , adj. 1 1) zu 1 strausz in der verbindung strauszartige vögel, vgl. strauszartige vögel, struthionidae ... familie der hühnerv…

strauszasbest

DWB

strauszasbest , m. , ährenstein, mit ton gemengter strahliger schwerspat: strausasbest strahlenförmiger basalt, strahlbasalt, strahlschörl, …

strauszbastard

DWB

strauszbastard , m. , zu 1 strausz; eine bezeichnung des amerikanischen strauszes, der auch tuju, nandu, ohnschwanz, der ungeschwänzte strau…

strauszbeere

DWB

strauszbeere , f. , zu 3 strausz 3, johannisbeerstrauch mit aufrechten träubchen, bzw. dessen frucht, ribes alpinum L., vgl. Hirschfeld gart…

strauszbinden

DWB

strauszbinden , n. , subst. inf., in übertragenem sinne ( vgl. 3 strausz 4 f): beide ( anthologien ) haben sich augenscheinlich einen zweck …

strauszbinderin

DWB

strauszbinderin , f. , zu 3 strausz 4, la bouquetière, celle qui fait où qui vend des bouquets Schwan nouv. dict. (1783) 2, 730 b ; Campe 4,…

strauszblütig

DWB

strauszblütig , adj. , zu 3 strausz 3, mit strauszartigem blütenstand, thyrsanthus, thyrsiflorus, s. Gerke botan. wb. (1919) 193 a : strauss…

strauszblume

DWB

strauszblume , f. , zu 3 strausz. 1) in der seidenweberei kleine erhabene blumen im stoff, s. Campe 4, 699 a ; Hübner zeitungslex. (1824) 4,…

strauszdune

DWB

strauszdune , f. , zu 1 strausz, strauszenfeder; in nd. lautform ( hd. -daune) in der schriftsprache: im handel unterscheidet man die kleine…

strauszei

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strauszei , n. , s. strauszenei. —

strauszelster

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strauszelster , f. , der raubwürger, lanius excubitor L. Brehm tierl. 4, 486 P.-L.

strauszenähnlich

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strauszenähnlich , adj. , zu 1 strausz; als anspielung auf die vorstellung, dasz der strausz seine eier achtlos sich selbst überlasse: es is…

strauszenart

DWB

strauszenart , f. , zu 1 strausz. 1) zoologisch, eine dem strausz verwandte vogelart. 2) etwas geschieht nach strauszenart, d. h. ist der ge…

strausz(en)ei

DWB

strausz(en)ei , n. , ei des strauszes, zu 1 strausz; seit mhd. zeit, in der form strûzei: got herre, wie maniger wunnen schîn durch zwei vil…

strausz(en)feder

DWB

strausz(en)feder , f. , feder vom vogel strausz ( s. auch unten strauszfeder), vgl. strussen federn penna strucionis, voc. incip. teuton. ( …

strausz(en)hirn

DWB

strausz(en)hirn , n. : nach straussenhirn er auch nicht trachtet, ein frischen kalbskopff er mehr achtet Fischart s. dicht. 3, 315 Kurz; ein…

strausz(en)kopf

DWB

strausz(en)kopf , n. : der hat zu einer malzeit praepariren und zurichten lassen 600 straussenköpff Braun David (1617) 78 ; menschen mit str…

strausz(en)magen

DWB

strausz(en)magen , m. , magen des vogels strausz. auf grund der beobachteten gefräszigkeit des vogels, der wahllos nahezu alle erreichbaren …

strauszente

DWB

strau·s·zente

strauszente , f. , zu 3 strausz 1, ente mit buschigen kopffedern, haubenente, anas fuligula L., anas clangula L., fuligula cristata L., vgl.…

strauszfarn

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strauszfarn , m. , ' wegen der ähnlichkeit der groszen fruchtbaren wedel mit einer strauszenfeder ' Prahn pflanzenn. (1909) 58 ; onoclea str…

strauszfeder

DWB

strauszfeder , f. , zu 3 strausz 1 a, feder, die zum natürlichen federbusch auf dem kopfe eines vogels gehört, nur vereinzelt: es ist die st…

strauszförmig

DWB

strauszförmig , adj. , zu 3 strausz 3, einem strausze ähnlich, nur gering bezeugter botanischer terminus; ' wird zuweilen für rispen, traube…

strauszglockenblume

DWB

strauszglockenblume , f. , zu 3 strausz 3, campanula thyrsoidea L., mit einem dichten kolbigen stande beisammenstehender blüten, s. Marzell …

strauszgras

DWB

strauszgras , n. , verbreitete bezeichnung für gräser der gattung agrostis L. und anderer arten ( s. u. ). ob zu 1 strausz zu stellen, vgl. …

strauszhahn

DWB

strauszhahn , m. , zu 2 strausz ( vgl. streithahn), tringa pugnax L., bildung wie kampfhahn; gestützt durch den gleichklang mag zuweilen der…

strauszhuhn

DWB

strauszhuhn , n. 1) allgemeine benennung ohne rücksicht auf geschlecht für das vorige, vgl. Campe 4, 699 a ; Krünitz öcon. encycl. 175 (1840…

strauszieren

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strau·s·zieren

strauszieren , vb. , ' zanken, streiten ' ; mundartl. bildung zu 2 strausz 2, vorwiegend im ostmd. sprachgebiet, vgl. Anton Oberlausitz 13, …

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Cotta, M. (2026). „strausz". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/strausz/dwb?formid=S51285
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Cotta, Marcel. „strausz". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/strausz/dwb?formid=S51285. Abgerufen 14. May 2026.
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Cotta, Marcel. „strausz". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/strausz/dwb?formid=S51285.
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