Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
straubig adj.
straubig , adj. , sträubig ' gesträubt, sich sträubend ', von straub ' rauh ' und sträuben, vb. — seit dem 18. jh., heute in der schriftsprache selten; im westl. nd., hess. u. alem., s. u. 1 1) emporstarrend, rauh, struppig, sträuben A entsprechend. 1@a a) von haaren und federn ' wirr, kraus, hochstehend ', von struppig durch das fehlen des abschätzigen nebensinns unterschieden: kein heisses eisen brenne mein straubig haupthaar kraus Dusch verm. w. (1754) 159 ; ein junger mann ... dem bart und straubige haare etwas wildes geben Göthe IV 23, 383 W.; Karl XII. wird ... vorzüglich aber an seinen …