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Straubig

nhd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Straubig

Bd. 4, Sp. 426
Straubig, -er, -ste, adj. et adv. von langen emporstehenden Theilen rauh oder rauch. So konnte man einen Distelkopf straubig nennen. Am üblichsten ist es indessen von den auf solche Art unordentlich emporstehenden Haaren und Federn. Das ungebundne Haar stoß straubig um das Haupt, Less. Es ist von Straube, eine Sammlung solcher emporstehender Theile. Von sträuben hat man im Niedersächsischen das Beywort strüfsk, für straubig, was sich sträubt, welches aber im Hochdeutschen unbekannt ist. Im Oberdeutschen ist für straubig auch straubachtig üblich. Im gemeinen Leben hat man davon auch das Intensivum struppig, sehr straubig. S. Strobel.
650 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Straubig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Straubig , -er, -ste, adj. et adv. von langen emporstehenden Theilen rauh oder rauch. So konnte man einen Distelkopf str…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    straubig

    Goethe-Wörterbuch

    straubig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    straubig

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    straubig Band 11, Spalte 2439 straubig 11,2439

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit straubig

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von straubig

straub + -ig

straubig leitet sich vom Lemma straub ab mit Suffix -ig.

straubig‑ als Erstglied (1 von 1)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „straubig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/straubig/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „straubig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/straubig/adelung. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „straubig". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/straubig/adelung.
BibTeX
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