Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stöckig adj.
stockig , stockicht , adj. , bisweilen auch mit umlaut stöckig : brüchig und stöckig Hohberg 3, 330 a , auch noch vereinzelt bei Göthe und fast durchgehend bei Hebbel ( s. die belege unten ). 1 1) entsprechend 1 stock, m., 1 truncus, caudex, im übertragenen sinne stockig, klein, aber kräftig gebaut; von untersetztem, gedrungenem wuchs Unger-Khull steir. wb. 579 a ; da s i s t e stöckiger Martin-Lienhart elsäss. wb. 2, 586 b ; vgl. auch oben stocker 1. 2 2) entsprechend 1 stocken verb. iii 1 u. 2. dickflüssig, geronnen, erstarrt usw.: meine tinte ist stockig geworden, ich musz morgen neue kaufe…