Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stoben m.
stoben , m. , atomus, ein niederdeutscher versuch zu dem collectiven stof ( s. auch oben staub I, 1 und 3. th. 10, 2 sp. 1069 f. ) den vereinzelungsbegriff sprachlich auszudrücken, im übrigen wohl eine selbständige bildung im ablaut zu stieben verb. — so besonders geeignet zur bildlichen einkleidung des negationsbegriffes: ich habe nicht einen stoben davon gesehen ne micam quidem vidi Steinbach 2, 708 ; nich en stoben salz, butter, mehl Bernd 295 ; hieraus hat sich vielleicht erst die positive wendung entwickelt: gieb mir einen stoben brodt Anton 4, 13 .